Spreeblick bringt heute endlich das lange erwartete Interview mit Damon Albarn und Paul Simonon von The Good, the Bad and the Queen. Das bringt mich jetzt erstmal in Verlegenheit, obwohl ich darüber garnicht schreiben wollte… aber es stellt sich für mich direkt die Frage, welche Wörter man bei diesem Titel (übrigens: wer ist die Queen? Und warum nur drei Hauptwörter für vier Personen…) groß schreibt.
Viel faszinierender als die Musik von Damon Albarn und Co., die mir garnicht so zusagt, finde ich die Abkürzung TGTBATQ. Zum einen natürlich, weil sie so herrlich lang ist und Unwissenden ein schönes Ratespiel darstellt. Zum anderen aber, weil sie mich an einen Wikipedia-Artikel erinnert, auf den ich vor einiger Zeit gestoßen bin: Barbershop.
Wenn das nun ein Artikel über Friseurläden wäre, fänd ich es vielleicht einfach nur bescheuert. Braucht ja keiner. Es ist aber ein Artikel über Barbershop-Gesang, was man noch weniger braucht. Es muss ziemlich schrecklich und spießig sein und ungefähr die Qualität von Jodeln haben. Das einzig Interessante daran ist eigentlich die offizielle Vereinigung der Barbershop-SängerInnen mit dem sehr originellen Titel Society for the Preservation and Encouragement of Barber Shop Quartet Singing in America, “kurz” S.P.E.B.S.Q.S.A. Stellt sich die Frage, wer sich das merken will. Ich nicht. Passiert aber trotzdem.



Das ist eine schöne Überleitung, finde ich.
Das mit der Großschreibung weiß ich auch nicht immer genau, aber bei Titeln, Song- oder Bandnamen kann man nicht viel falsch machen, wenn man sie groß schreibt, glaube ich.
Das ist aber schön!
Es ist doch sicher ein gutes Omen für dieses Blog, wenn das erste Comment vom wohl bekanntesten deutschen Blogger kommt… ich freu mich auf jeden Fall!