Telepolis hat einen äußerst interessanten und sehr informativen Artikel über den Prozess gegen Khalid Sheikh Mohammed, angeblicher Militärchef von al Qaida, in Guantánamo gebracht. Der Artikel vermittelt einiges über die Beweggründe von al Qaida und zeigt – auch wenn er sich lediglich auf ein modifiziertes Vernehmungsprotokoll des US-Militärgerichts stützt – auf welche Grundsätze sich zumindest dieser Terrorist stützt.
Diese Grundsätze sind nämlich keine religiösen, wie er behauptet, sondern auf eine gewisse Art patriotische – wobei Patria die islamische Welt ist. Und wo der Feind, insbesondere die USA, ganz weltlich als Unterdrücker gesehen wird, gegen den man kämpfen muss. Waren es andere Ideen, die Mahatma Gandhi in Indien leiteten oder Nelson Mandela in Südafrika?
Nein.
Sie wählten nur andere Wege.


