Auf die Bühne bitte!

24Mar07

Gestern hatte die (achte) Klasse meiner Schwester Aufführung ihres Theaterstücks “Chaos im Hause Tudor”, welches auf der Geschichte “Prinz und Bettelknabe” von Mark Twain basiert.

Das Stück lief auch recht gut und meine Schwester in der Hauptrolle war richtig klasse! Es war auf jeden Fall schön, sich das Ganze an zu schauen, ein wenig in Erinnerungen an das eigene Stück (drei Jahre ist das schon – erst – her!) zu schwelgen und zu sehen, wie toll meine Schwester sich machte (sie hat wirklich Tag und Nacht dafür gearbeitet!). Sowas macht schon ein wenig Stolz, auch wenn ich für ihren Erfolg nicht viel getan habe…

Dann war das Stück zu Ende, die Schauspieler bekamen ihren Applaus und es gab noch einige Danksagungen. An die Lehrerin, den Regisseur… und an mich! Ich hatte ein paar meiner wertvollen freien Stunden investiert und die Texte der Schüler zu einem Programmheft zusammengewurschtelt. Nichts besonderes also. Ein bisschen Winken reicht da doch? Nun, anscheinend nicht. “Komm her!” hieß es und ich durfte die Bühne stürmen – den Photoapparat habe ich schnell noch einer Zuschauerin in die Hand gedrückt. Dort gab’s dann einen riiiiieeesigen Blumenstrauß, etwas Händeschütteln – und anscheinend einen recht amusanten Auftritt meinerseits.

Ich habe das gar nicht so wahrgenommen, aber anscheinend war mein Peace-Zeichen zeigen, kurzes Haareschütteln etc. sehr erheiternd… Kommentar von M.: Jetzt muss ich morgen wieder kommen, um das nochmal zu sehen.”
Mal schauen, wie ich mich heute so mache…

Nachtrag: Gar nicht gemacht – heute musste ich nicht auf die Bühne. Vielleicht auch ganz gut so!


"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith