Darf’s ein bisschen mehr sein?

27Mar07

Ich war heute in der Stadt und habe versucht, eine Hose für mich zu kaufen. Viereinhalb Stunden und fünf Läden später stelle ich fest: Mission Impossible. W28/L29 ist einfach keine “Größe”, sondern eher eine “Kleine”. Und dann bitte noch mit Schlag… (nun, das habe ich gaaanz schnell gestrichen). Aber auch sonst bleibt das ernüchternde Fazit: Als einzige passte eine Levi’s mit Weite 28 – bei der neben dem Preis aber auch die Länge 32 eindeutig gegen den Kauf sprach.

Und ich schimpfe weiter auf die Verfettung Deutschlands und die Verdummung der Jugend – denn was es gibt, dass sind “Mein-Arsch-hängt-am-Boden”-Hosen aus der Kollektion “Ich-bin-doof-und-das-sieht-man-auch” und jede Menge Übergrößen für Fettleibige.

Ich kaufe Deo und Ohropax.

5 Responses to “Darf’s ein bisschen mehr sein?”


  1. 1 Jochen Posted March 27th, 2007 - 22:05

    Sind die Hosen denn immer/meistens nur zu lang? Denn dann könntest du die bestimmt für einen einstelligen Betrag kürzen lassen….

  2. 2 Simon Posted March 27th, 2007 - 22:26

    Die Länge wäre nicht das Problem – aber die (sehr kompetent wirkende) Verkäuferin dort sagte zu der Levi’s: “Das ist die einzige in 28″. Von allen. Jede Marke, jeder Länge.

    Achja, eBay leistet Abhilfe…

  3. 3 Jochen Posted March 27th, 2007 - 22:29

    Oh. :(

    Und in der Kinderabteilung? (Da ist eine Bekannte auch Stammkunde :) )

  4. 4 Simon Posted March 27th, 2007 - 22:38

    Die Kinderabteilungen sind mein Grauen. Weil ich mit der üblichen Kleidung meiner Altersgenossen nichts, aber auch rein garnichts anfangen kann. Aber bei eBay gibt es Sachen, die im Laden nicht vorhanden sind. Ich habe mir grade eine neue W28/L30 Levi’s 501 gekauft – für 12,50 €uro inkl. Versand. Da ich ja schon im Laden anprobiert habe, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

  5. 5 campiello Posted April 1st, 2007 - 21:21

    Für 12,50€ ist das doch spitze! Hosen mit Schlag kann man doch auch prima umkrempeln, wenn sie zu lang sind.

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"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith