Ab jetzt gibt’s hier jede Woche 7 Songs für die nächsten und aus meinen letzten 7 Tagen. Ich wähle diese Songs rein subjektiv aus, weil sie mir gefallen. Die Auswahl ist weder aktuell noch qualitätsverpflichtet – jeder Song muss mir halt irgendwie nahe gegangen sein. Dazu gibt’s eine kleine Geschichte, einen Eindruck zu meinem Hörverhalten. Man glaube nicht, diese Songs hätten irgendeinen geheimen Zusammenhang, eine besondere Bedeutung – sind sind einfach nur Musik. Und Musik ist Gefühl. Ein gutes, hoffe ich!
Hinter dem Interpreten ist jeweils ein Youtube-Video zum Song (soweit verfügbar) hinterlegt, hinter dem Titel der Songtext.
Für diese Woche starten:
Sandy Thom – [I wish I was a punk rocker] with flowers in my hair
Eric Clapton – Knockin’ on heaven’s door
Büro am Strand feat. MC Winkel & Nilzenburger – Immer wieder Sonntags
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Ein Freund (der, mit dem ich zum Who-Konzert fahre…) hat einmal gesagt: “Der Simon ist in der falschen Zeit geboren”. Weil ich gerne alten Rock höre (er auch), lange Haare habe und… ja was, und? Viel mehr Gemeinsamkeiten gibt es nicht. Mit dem Drogenkonsum der Hippies habe ich soviel zu tun wie George Bush mit Amnesty International, Woodstock wäre mir mit Sicherheit zu dreckig, vermatscht und ungemütlich gewesen.
Wer mich etwas kennt, der weiß: Ich wäre im Summer of ’69 kein Hippie gewesen. Vermutlich hätte ich klassische Musik gehört und mich über die Hippies aufgeregt, die ach so kriminell, unordentlich, dreckig etc pp sind; genau so, wie ich es heute mit Gangsta Rappern mache, Girlie Punks und Pop-Klonen. Wahrscheinlich hätte ich auch dort ein, zwei gesehen, die mir gefallen, so wie ich heute Curse und RAG von tausenden Rappern akzeptiere.
Ich weiß das – und trotzdem höre ich die Ergüsse von Sandy Thom und Bryan Adams. Wobei ich zumindest Sandy Thom musikalisch nicht einmal gut finde – aber was soll’s, die Message stimmt. Die Message, die besagt, dass früher alles besser war. Was ich natürlich nicht unterschreiben würde! “The only way to stay in touch was a letter and a mail.” – Ich bin ein Kind des Internets, wie kann ich das so hinnehmen? Mein Leben ist das nicht, was sie da besingt. Auch kein Leben, das ich gerne hätte.
Nur die Musik, die ich liebe.


