Auf der Beck’schen Redeveranstaltung der SPD gab’s natürlich auch was(ser) zu trinken für die Damen und Herren auf der Bühne.
Leider politisch nicht ganz korrekt:
Auf diesem Bild sehen wir – rot umrandet – ein Glas mit einem Aufdruck der (nahegelegenen) Krombacher Brauerei. Das hat eigentlich auf einer Wahlkampfveranstaltung nichts zu suchen. Allerdings scheint die Herkunft klar zu sein. Es stammt wahrscheinlich von diesem Stand…
… der vermutlich im Auftrag der SPD dort stand, normalerweise findet man ihn auf jeden Fall nicht.
Es gab aber auch noch eine klasse Sache bei der Veranstaltung: Eine Gehörlosen-Dolmetscherin. Ich habe gerade “Talk Talk” von T. C. Boyle gelesen und bin deswegen für dieses Thema noch zusätzlich sensibilisiert – ein echter Sympathiepunkt für Detlef Rujanski.



Mensch, sehen die alle schlecht gelaunt aus. Da scheint es ‘Krombacher’ ja doch nicht so richtig zu bringen.
Dann bleibt doch lieber bei ‘Becks’ oder ‘Heineken’
(lol)
In dem Moment muss einer beiden den Kippschalter “Grinsen an/aus) umgelegt haben. Da waren die sonst nämlich ziemlich bei der Sache.
Der in der Mitte, das ist übrigens Willi Brase, der hat furchtbar nette Leute in beiden Büros (Siegen/Berlin) sitzen, die furchtbar freundlich und nicht minder furchtbar hilfsbereit sind, aber leider auch furchtbar häufig mitteilen müssen, dass Herr Brase furchtbar beschäftigt und deswegen abkömmlich sei, man sich aber bemühe, einen Termin zu vermitteln und Herrn Brase vorher zu instruieren. Dass ich bis jetzt weder von Herrn Brase, noch einem seiner beiden Büros eine Nachricht erhalten habe, ist zwar furchtbar traurig, aber hat mich dann auch nicht wirklich furchtbar überrascht.
Dass hingegen, um dem hier so furchtbar häufig erwähnten Atrribut noch eine Alleinstellung zu gewähren, der Generalsekretär von Brases Partei sich annlässlich der furchtbaren! furchtbaren? Gründung der Linkspartei dazu hinreißen ließ, eben jene als antiaufklärerische Linkspopulisten zu beschimpfen, ist schlicht und einfach nur furchtbar. Allerdings zeigt das auch, dass er furchtbare Angst hat, seine Partei könne jetzt einen furchtbaren Wählerschwund ereilen. Was mitnichten furchtbar, denn wohl eher fruchtbare wäre.