Nachtstille – ein Nachtgedicht

19Aug07

Nachtstille in meinem Herzen –
Ich spüre keine Schmerzen.
Die Schwärze nimmt jedes Gefühl.

Nachtstille in meinem Herzen –
Ich kann nicht mehr scherzen.
Die Schwärze tilgt das Gewühl.

Meine Seele verloren in tiefster Nacht –
Mein Geist in Dunkelheit erwacht.
Ich kann nicht mehr fühlen.

Ich gehe die Straßen wie leer –
Die Straßen in mir sind nicht mehr.
Ich kann nicht mehr sehen.

Was ich höre, der Ton meiner Schritte –
Das Donnern der Sohlen klagende Bitte.
Ich kann nichts mehr fühlen.

Nachtstille kommt schleichend im Wind –
Ich öffne die Augen und bin blind.
Ich kann nichts mehr sehen.

Nachtstille nimmt mir den Atem
Nachtstille nimmt mir das Licht
Nachstille lässt mich im Raten –
Ich bin nicht.


"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith


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