Frau Knobloch, gehen sie doch…

10Oct07

… aber verpesten sie nicht weiter das gesellschaftliche Klima mit rassistischer Hetze gegen alles und jeden, sobald auch nur leiseste Kritik an dem Staat, dem Volk oder sonst irgendeinem Israel aufkommt. “Sachlage” scheint für sie ein Fremdwort zu sein, Logik ist ihnen unbekannt, Anstandsregeln haben sie nie gelernt – nur meckern, dass können sie.

Wenn ihnen die deutsche Meinungsfreiheit nicht gefällt, dann gehen sie doch nach Israel, dass für sie ja bereits der Himmel auf Erden zu sein scheint. Gehen sie doch in das Land, in dem es von kriegsgeilen Islamophoben nur so wimmelt: Sie dürften sich prächtig wohlfühlen.

Oder halten sie sich zumindest an diese eine, alte Regel: WENN MAN KEINE AHNUNG HAT: EINFACH MAL DIE FRESSE HALTEN!!!1!elf

Mehr gibt’s beim Spiegelfechter. Von ihm auch noch dieses wie immer wunderbare Zitat des mir sehr sympathischen Desmond Tutu:

“I’ve been very distressed in my visit to the Holy Land; it reminded me so much of what happened to us blacks in South Africa. I have seen the humiliation of the Palestinians at checkpoints and roadblocks, suffering like us when young white police officers prevented us from moving about … If apartheid ended, so can the occupation, but the moral force and international pressure will have to be just as determined. The current divestment effort is the first, though certainly not the only, necessary move in that direction.”

3 Responses to “Frau Knobloch, gehen sie doch…”


  1. 1 el-flojo Posted October 10th, 2007 - 14:52

    Junge, du sprichst mir aus der Seele.
    Ich kann es auch schon lange nicht mehr hören. Diese Dünnhäutigkeit ist völlig überzogen. Bin aber mal gespannt, wie viele Leute hier jetzt mit der “Antisemit”-Keule kommentieren werden…

  2. 2 mkorsakov Posted October 16th, 2007 - 22:36

    Die Meinungsfreiheit hochhalten, aber der Präsidentin des Zentralrats der Juden das Wort verbieten wollen (aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer). Na da applaudier ich aber mal.
    Hauptsache, man kann mal wieder ungeniert »den Juden« sagen, was sie zu tun und/oder zu lassen haben, gelle.

  3. 3 Simon Posted October 16th, 2007 - 22:57

    “den” Juden?

    Ich kritisiere Frau Knobloch aufgrund ihrer inakzeptablen, rassistischen und vorlauten Diskussionshaltung. Wenn du nicht zwischen der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland und “den” Juden unterscheiden kannst, solltest du dich auch nicht erdreisten, meine Zeit mit derlei unfundierten und irreführenden Kommentaren zu verschwenden. Auch dir werde ich das Wort, genau wie Frau Knobloch, nicht verbieten – auch wenn ich es in meinem eigenen Blog durchaus könnte – aber dennoch den deutlichen Hinweis geben, demnächst mit mehr Hirn und weniger Vorurteilen vom Artikel abwärts zu scrollen und die Tastatur zu malträtieren, sprich zu kommentieren.

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"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith