Kein Vertrauen zu Russland

13Oct07

Zum Beginn des “Petersburger Dialogs” haben Michail Gorbatchov und Lothar de Maizière das Russland-Bild in der EU beklagt.

Gorbatchov monierte zu viel Misstrauen innerhalb der EU gegenüber Russland, de Maizière sprach von zu hohen Erwartungen an das Land.

Damit haben sich beiden definitiv für einen Dialog disqualifiziert. Denn wer derart einhellig Menschenrechtsverletzungen, Zensur und de facto Diktatur als minder wichtige Beeinträchtigungen abstempelt, ist definitiv auf dem Holzweg. Russland wird regiert von einem ehemaligen Geheimdienstler, der ganz offen zeigt, dass ihm Recht und Gesetz wenig gelten und mit der Attitüde eines absolutistischen Monarchen herrscht.
NGO’s werden systematisch mit Repressionen belegt und in ihrer Arbeit beeinträchtigt, freie Medien sind eine Illusion, die Wahlgesetze werden zugunsten von Putin und seinen Marionetten verändert. Kritiker dagegen leben in ständiger Gefahr, wie nicht erst die Fälle Litwinenko und Politkowskaja gezeigt haben.

Nein, es gibt nicht zu viel Misstrauen gegenüber Russland – es gibt zu wenig.


"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith


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