Mit Al Gore – US-Präsidentschaftskandidat, Oscarpreisträger und Umweltschutzaktivist – hat erneut nach Wangari Maathai kein klassischer Anwärter am Ende den Friedensnobelpreis abgeräumt, sondern einer aus der “grünen” Ecke. Eine umstrittene Entscheidung, aber auf jeden Fall ein klares Votum der Norwegischen Nobelpreiskommission für die Aussage “Umweltschutz ist Friedensschutz”.
Diese Aussage ist sicher nicht von ungeteilter Zustimmung: kritische Meinungen finden sich genügend.
Dennoch, ich glaube, dass sie zutrifft – und dass Umweltschutz auch Freiheit-Schaffen bedeutet.
Freiheit basiert darauf, dass Menschen sie wahrnehmen – im doppelten Sinne des Wortes. Das heißt auch, dass sie die Freiheiten anderer schützen – nicht nur ihrer Zeitgenossen, sondern auch die nachfolgender Generationen. Denn die Freiheit des Einzelnen bedingt die Freiheit aller: Es kann keinen freien Menschen in einer unfreien Gesellschaft geben – und keine freie Gesellschaft, deren Mitglieder unfrei sind.
Wenn nun Kinder mit der Aussicht aufwachsen müssen, in einer durch Umweltzerstörung und Klimawandel verwüsteten Welt zu leben – wie kann ihre Gesellschaft frei sein?



1 Response to “Umweltschutz ist Friedensschutz oder: “Al Gore””
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"[...] gestern beteiligte ist - soweit ich sehe - Frank Bueltge gewesen. Nennenswert sind daneben u.a. Simon Columbus, Yoda aus ..."