Der Gore-Test

24Oct07

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Ökologischer Gutmensch

– Ich benutze kaum Autos. Das mag daran liegen, das ich weder eins habe noch eines fahren darf, aber es hat auch etwas mit meiner Einstellung zu tun. Bus und Bahn sind zwar viel zu häufig verspätet, aber dennoch das Verkehrsmittel der Wahl – wohl auch später, wenn ich diese dann tatsächlich habe. Besonders Bahn fahren mag ich – nur dumm, dass ich das entsprechende Unternehmen abgrundtief hasse. Dennoch: Ein gutes Buch zu lesen, während man sich von A nach B bringen lässt, ist schon klasse.
Und ich liebe U-Bahnen. Keine Ahnung wieso – hier gibt es ja keine – aber ich mag sie.

– Ich bin ökologisch erzogen. Ich bevorzuge Bio-Lebensmittel und Produkte, ja, ich halte sie grundsätzlich für besser. Nur kann ich mich nie zum Einkaufen aufraffen, was den Effekt schmälert. Und dann ist da noch die Frage des Geldes…

– Mein Deo. In Sprühflasche ganz ohne Gas :)

– Ich bin ein notorischer Licht-Ausmacher. Daran denke ich so ziemlich immer, und wenn ich mit wehendem Mantel durch die Wohnung renne, weil mein Bus gleich kommt. Muss wohl auch eine Erziehungssache sein…

– Geräte-Abschalter bin ich auch noch. Nicht nur das Licht, sondern auch (anderer Leute ihre) Laptops, Radios und Bildschirme schalte ich ständig ungefragt aus. Führt manchmal zu Ärger, ist aber auch jeden Fall gut für die Umwelt.

– Ich benutze immer recycletes Papier, davon aber nicht gerade wenig.

– Ich bin Waldorfschüler (1 extra Punkt für besondere Verdienste).


Ökologisches Schwein

– Ich vergesse ständig, meinen PC auszumachen. Das heißt, ich lasse ihn für “fünf Minuten” laufen – und plötzlich sind zwei Stunden um. Das hat auch einige Vorteile, denn ich mag es, wenn meine Programme alle noch laufen. Wäre ja soo anstrengend, die alle wieder zu starten…

– Standby ist mir völlig egal. Ob ich meine eigenen Geräte abschalte, entscheidet sich an der Frage, ob mich irgend ein rotes Blinklicht stört oder eben nicht.

– Ich bin mit meiner Heizung verheiratet – sie läuft gut 180 Tage im Jahr mindestens auf Stufe 3. Die restlichen Monate lang sind meine Fenster 24/7 geöffnet, aber das ist höchstens gut für das Klima in meinem Zimmer.

– Ich dusche nie, sondern bade lieber gleich. Und zwar alle zwei Tage, damit’s auch richtig viel Wasser verbraucht.

– Meine Lieblingsäpfel sind Gala Royal. Die kommen aus Neuseeland und verbrauchen 1,5 Liter Kerosin pro Kilo. Da man selbiges aber nicht schmeckt, ist mir das egal.

– Meine Zimmer müssen immer voll ausgeleuchtet sein. Ich bin Licht-Fanatiker und brauche nicht nur Sonnenschein, sondern auch technische Ersatzstoffe für selbigen en masse. Vier Lampen auf 9 m² empfinde ich als normal und wenn ich ein Zimmer betrete, drücke ich immer Lichtschalter – ausmachen kann man ja immer noch.

5 Responses to “Der Gore-Test”


  1. 1 teacher Posted October 26th, 2007 - 13:52

    Heizung und Warmwasser sind entscheidend für ökologische Footprints. Da geht sich dann die Auszeichnung “ökolog. Gutmensch” nicht mehr aus.

  2. 2 Simon Columbus Posted October 26th, 2007 - 14:59

    Bin ich auch sicher nicht. Wobei ich das “Problem” Heizung gerne durch den Umzug in eine wärmere Gegend ändern würde…

  3. 3 ChliiTierChnübler Posted October 30th, 2007 - 21:23

    Ich verstehe Dich, ich bin auch immer am pendeln zwischen Sein und SchWein :)

  4. 4 teacher Posted October 31st, 2007 - 17:36

    Das Problem wird gerade auswärts gelöst: Die warme Zone kommt zu dir :-)

  5. 5 Simon Columbus Posted October 31st, 2007 - 18:11

    Soweit ich weiß bedeutet der Klimawandel für Deutschland vor allem eine Zunahme der Niederschläge :(

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"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith


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