Saudi Arabien verbietet die Farbe Rot

12Feb08

Die saudische Kommission zur Förderung der Tugend und Prävention von Lastern hat für den Valentinstag ein Verbot der Farbe Rot erlassen – zumindest in Blumenläden.

RIYADH (Reuters) – Saudi Arabia’s religious police have banned red roses ahead of Valentine’s Day, forcing couples in the conservative Muslim nation to think of new ways to show their love.

The Commission for the Promotion of Virtue and Prevention of Vice has ordered florists and gift shop owners in the capital Riyadh to remove any items colored scarlet, which is widely seen as symbolizing love, newspapers said.

“They visited us last night,” the Saudi Gazette quoted an unidentified florist as saying. (via)

Wenige Tage vor dem Valentinstag hat die saudische Religionspolizei rote Rosen verboten und zwingt so Paare in dem konservativen islamischen Land, sich neue Wege auszudenken, ihre Liebe zu zeigen.

Die Kommision zur Förderung der Tugend und Verhinderung von Lastern hat die Floristen und Geschenkverkäufer der Hauptstadt Riad aufgefordert, alle Waren der Farbe Rot, die allgemein als Symbol der Liebe angesehen wird, aus dem Angebot zu nehmen.

“Sie haben uns letzt Nacht besucht”, zitierte die Saudi Gazette einen ungenannten Floristen.

Hintergründe gibt’s hier, wobei ich die humoristische Aufarbeitung durch diese Karikatur des Cartoonisten Emad Hajjaj vorziehe:

(c): Emad Hajjaj / mahjoob.com

1 Response to “Saudi Arabien verbietet die Farbe Rot”


  1. 1 corax Posted February 12th, 2008 - 17:17

    Kommt ein Mann in einen Blumenladen und sagt:
    „Ich hätte gerne einen Strauß Blumen.“
    Verkäuferin: „Was für welche hätten Sie denn gerne?“
    Mann: „Keine Ahnung.“
    Verkäuferin: „Willst du kosen nimmst Du Rosen – willst Du küssen nimm Narzissen.“
    Mann: „In Ordnung,dann nehm’ ich einen Strauß Wicken.“

    Glück auf! :-)

    PS: Beim Pantoffelpunk gibt’s übrigens auch eine sehr schöne Tomate.

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"„Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist der, dass die Armen alles selbst tun müssen mit ihren eigenen Händen, die Reichen aber können jemanden anstellen, der die Dinge für sie tut.“"— Betty Smith