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	<title>simoncolumbus &#187; media</title>
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		<title>Vom Schreiben</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 01:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit vier Jahren ist Schreiben Teil meiner Identit&#228;t. Wenn irgendein Social Media Kram mich nach meiner Bio fragt, dann schreibe ich als erstes: Writer. Blogger zu sein, ist ein St&#252;ck Selbstverst&#228;ndnis f&#252;r mich geworden. Aber seit einem Monat habe ich nichts ver&#246;ffentlicht. Nat&#252;rlich, ich war krank, und die Finals fordern ihren Tribut. Aber das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vier Jahren ist Schreiben Teil meiner Identit&#228;t. Wenn irgendein Social Media Kram mich nach meiner Bio fragt, dann schreibe ich als erstes: Writer. Blogger zu sein, ist ein St&#252;ck Selbstverst&#228;ndnis f&#252;r mich geworden. Aber seit einem Monat habe ich nichts ver&#246;ffentlicht. Nat&#252;rlich, ich war krank, und die Finals fordern ihren Tribut. Aber das ist es nicht; es ist chronisch. Ich schreibe nicht mehr.</p>
<p>Ich habe dieses Blog damals gestartet, weil ich Ideen hatte, von denen ich erz&#228;hlen wollte; heute suche ich verzweifelt nach Ideen, um etwas zu Schreiben zu haben. Manchmal kommt mir etwas in den Kopf, meistens stehe ich da grad unter der Dusche. Ich bleibe dann ein wenig l&#228;nger in der Nasszelle, um die Idee auszubauen. Nach dem Abtrocknen mache ich mir eine Hei&#223;e Schokolade, und dann habe ich sie auch schon wieder vergessen. Oder, noch schlimmer, sie beginnt zu wuchern.</p>
<p>Nicht h&#228;lt mich mehr vom Schreiben ab als die Komplexit&#228;t der Dinge. Fr&#252;her hatte ich, wenigstens an guten Tagen, dass Gef&#252;hl, die Welt lie&#223;e sich in 500 Worten ausreichend beschreiben. Heute geht es mir wie dem Miniaturenmaler, den Salman Rushdie in den Midnight Children beschreibt: Kein Rahmen bietet gen&#252;gend Platz, um die Welt zu umfassen. Und ich wei&#223; nicht, wo Schnitte machen. </p>
<p>Mein Gehirn arbeitet ein wenig wie der Assoziationsblaster, jede Aussage evoziert eine neue Anekdote. Im Sommer habe ich ein ziemlich mieses <a href="http://www.simoncolumbus.com/2010/10/24/augmented-reality/">Essay</a> verfasst, dass sich ganz in dieser Art ergeht: Das Umfassen eines Themas in einem Netzwerken aus Eindr&#252;cken, Perspektiven. Ein wenig ein Spiegelkabinett. </p>
<p>Ich mag es, so zu schreiben. Aber ich traue mich nicht mehr. Je mehr ich wei&#223; &#8211; und in den letzten Jahren habe ich fraglos viel gelernt -, desto klarer wird mir auch, wie vage die freie Assoziation ist. Ich mag nicht mehr einfach schlie&#223;en, was schl&#252;ssig scheint; ich will es &#252;berpr&#252;fen, belegen. Und das Schreiben wird komplexer. Anstatt einen Artikel zu verfassen, lese ich zehn; danach wei&#223; ich nicht mehr, was ich sagen wollte, bin mir aber sicher, ein and&#8217;rer hat&#8217;s bereits getan.</p>
<p>Der einzige Ausweg scheinen die rein pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke (als ob es die &#252;berhaupt g&#228;be). Aber ich habe Gef&#252;hl, einen Text wie <a href="http://www.simoncolumbus.de/2007/09/18/nuttig/">nuttig</a> (den ich immer noch gerne mag) k&#246;nnte ich gar nicht mehr schreiben. Nat&#252;rlich, ich habe auch damals nicht viele solche Posts verfasst, aber heute scheint es mir ganz und gar unm&#246;glich.</p>
<p>Seit drei Jahren schreibe ich, um Geld damit zu verdienen; ich habe mich daran gew&#246;hnt, meine Artikel mit einem Intro zu versehen, meine Abs&#228;tze zu strukturieren, die Grammatik nicht dem Schwung zuliebe durcheinander zu werfen. Jetzt lerne ich am College Academic Writing, noch mehr von dieser Struktur. Mein ganzer Schreibprozess ist conscious geworden; und wenn eine Idee sich nicht dem Schema unterwirft, treibt sie mich zu Verzweiflung.</p>
<p>Ich habe mein Schreiben ver&#228;ndert, so viel ist klar. Aber hat mein Schreiben mich ver&#228;ndert? Ich wei&#223; es nicht. Interessen, Weltansichten wandeln sich. In Blick in die Wayback Machine zeigt, von den Blogs, die ich zu Anfang gelesen habe, ist nur eins heute noch im Feedreader: Spreeblick, mein Arbeitgeber. In den letzten Wochen habe ich angefangen, mehr und mehr Magazine zu lesen, den New Yorker und Boston Review.</p>
<p>Jetzt m&#252;sste ich noch eine Conclusion schreiben, einen sch&#246;nen Absatz, der das alles zusammenfasst. Ich wei&#223; das, ich hab&#8217;s gelernt, man kriegt sowas raus, wenn man ein paar hundert Texte zusammenkritzelt. Aber mir f&#228;llt trotzdem nix ein. Und wenn ich darauf bestehe, dass dieser Post ein guter sein soll, dann wird er wohl unvollst</p>
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		<title>&#8220;Israel ist ein Apartheidsstaat&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 16:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber diese Aussage, neben anderen, ist der Zentralrat der Juden &#8220;entsetzt&#8221; &#8211; schreibt SpOn. Gesagt hat&#8217;s Felicia-Amalia Langer, und entsetzend ist das Ganze, weil die jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. Der Zentralrat der Juden st&#252;rzt sich lustvoll auf dieses neue Opfer seiner Zensurwut &#8211; wie er es jedesmal tut, wenn irgendjemand Kritik an dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber diese Aussage, neben anderen, ist der Zentralrat der Juden &#8220;entsetzt&#8221; &#8211; schreibt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637343,00.html">SpOn</a>. Gesagt hat&#8217;s Felicia-Amalia Langer, und entsetzend ist das Ganze, weil die jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat.</p>
<p>Der Zentralrat der Juden st&#252;rzt sich lustvoll auf dieses neue Opfer seiner Zensurwut &#8211; wie er es jedesmal tut, wenn irgendjemand Kritik an dem Staat Israel zu &#228;u&#223;ern wagt:</p>
<blockquote><p>F&#252;r ihre Kritiker ist Frau Langer jedoch eine Israel-Feindin &#8211; auch wenn Felicia Langer selbst J&#252;din ist. Eine Frau, die Israel schon mal zum &#8220;Apartheidstaat&#8221; erkl&#228;rt, &#252;ber die &#8220;j&#252;disch-zionistische Lobby&#8221; philosophiert, sich im Antisemitismus-Streit um den inzwischen verstorbenen FDP-Politiker J&#252;rgen M&#246;llemann auf dessen Seite schlug und noch im April dieses Jahres in einem Interview zum Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen aufrief. &#8220;Das alles mag wehtun, aber jemand muss es sagen&#8221;, sagt Langer SPIEGEL ONLINE.</p></blockquote>
<p>Frau Langer hat nur zu Recht, wenn sie meint, dass das jemand sagen muss &#8211; dar&#252;ber, ob es wirklich weh tut, kann man sich streiten. Schlie&#223;lich scheint die Reaktion des ZdJ kaum mehr als ein Reflex zu sein, den dieser Pawlow&#8217;sche Hund der deutschen Politszene bei jeder gegen die israelische Politik gewandten &#196;u&#223;erung zeigt.</p>
<p>Nun ist es in diesem Fall mal kein Muselmann oder Deutscher, den man mit den &#252;blichen Terror- und Nazikeulen abwatschen k&#246;nnte. Frau Langer ist, wie SpOn ja auch schreibt, selbst J&#252;din. Und sie steht mit ihren Aussagen nicht allein da.</p>
<p>Ich habe die Frage nach Israel als einem Apartheidsstaat vor einiger Zeit einem Menschen gestellt, der es wissen muss: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Goldberg">Denis Goldberg</a>, dem j&#252;dischen Mitangeklagten von Nelson Mandela im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rivonia-Prozess">Rivonia-Prozess</a>. Und Herr Goldberg hat bejaht, was nicht zu leugnen ist: Das Israel heute dem S&#252;dafrika der Apartheid sehr nahe kommt.</p>
<p>Der Zentralrat der Juden will davon nichts wissen. Seit ich mich erinnern kann, verh&#228;lt er sich als bei&#223;w&#252;tiger Watchdog der Reputation des Staates Israel in Deutschland. Kritik wird nicht geduldet, Kritiker werden mit allen publizistischen Mitteln angegriffen. Und diese publizistischen Mittel hat der ZdJ: Nicht nur die Springer-Presse ist diesem Verein h&#246;rig.</p>
<p>Judentum und israelische Politik werden dabei zu einer untrennbaren Melange verquickt, deren Bem&#252;hung es ist, keine Unterscheidung mehr zuzulassen. Wieso? Weil eine Trennung Israels vom Judentum im Bewusstsein der deutschen &#214;ffentlichkeit die Legitimation der &#196;u&#223;erungen des ZdJ untergraben w&#252;rden. Er missbraucht die Nazi-Keule und die st&#228;ndige Erinnerung an die Gr&#228;uel des Holocaust, um sich in der &#214;ffentlichkeit als politische Vertretung Israels zu positionieren und daraus selbst wieder St&#228;rke zu ziehen.</p>
<p>Darunter leiden vor allem die Juden wie Felicia-Amalia Langer, die ihre Religion nicht mit einer fremden Staatsangeh&#246;rigkeit und Ideologie verkn&#252;pfen wollen. Man kann in Deutschland nicht Jude sein, ohne vom ZdJ als Unterst&#252;tzer der Apartheidspolitik Israels vereinnahmt zu werden. Was eine religi&#246;se Dachorganisation sein sollte, ist eine Propagandaorganisation, die nicht vor unlauteren Mitteln zur&#252;ckschreckt, um unmenschliche Politik zu unterst&#252;tzen.</p>
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		<title>Lesen! online</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Webdebut von Elke Heidenreichs Literatursendung &#8220;Lesen!&#8221; ist nun schon zweieinhalb Wochen her. Mit gut 75.000 Views auf der eher kleinen Plattform Sevenload darf man es wohl als gelungen bezeichnen, obwohl die Folgesendungen zeigen m&#252;ssen, in welche Richtung der Trend geht. F&#252;r mich ist aber bereits nach dieser ersten Folge &#8220;Lesen!&#8221; online klar, dass Elke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Webdebut von Elke Heidenreichs Literatursendung &#8220;Lesen!&#8221; ist nun schon zweieinhalb Wochen her. Mit gut 75.000 Views auf der eher kleinen Plattform Sevenload darf man es wohl als gelungen bezeichnen, obwohl die Folgesendungen zeigen m&#252;ssen, in welche Richtung der Trend geht.<br />
F&#252;r mich ist aber bereits nach dieser ersten Folge &#8220;Lesen!&#8221; online klar, dass Elke Heidenreich ins Netz passt, ja: geh&#246;rt.<br />
Das ist vor allem eine Frage des Tons. Online wird, aus verschiedenen Gr&#252;nden, ein anderer Umgang gepflegt als in konventionellen Medien. Die Tatsache, dass Blogs und Podcasts origin&#228;r keine Broadcasting-Medien sind hat dazu beigetragen, dass f&#252;r sie ein pers&#246;nlicherer Ton &#252;blicher ist als in der Presse.<br />
Das merke ich immer wieder, wenn ich Texte von Autoren lese, die sowohl im Netz als auch auf Papier ver&#246;ffentlichen. Bei dem in Bezug auf Social Media eher konservativen Stefan Niggemeier wirkt es nur wie ein dezentes Lockern der Krawatte; trotzdem erkenne ich als Stammleser schnell, unter welchen Artikeln &#8220;F.A.Z.&#8221; steht.<br />
Andere Autoren dagegen krempeln gleich die &#196;rmel hoch, wenn sie sich an die Tastatur setzen. So kommt es, dass ich immer wieder zu h&#246;ren bekomme, die Direktheit in Blogs sei aggressiv und unangenehm.<br />
Dabei liegt ihr der gro&#223;e Vorzug einer ungemeinen Ehrlichkeit der Autoren auch sich selbst gegen&#252;ber inne. Der regelm&#228;&#223;ige Bezug auf die Metaebene wird Bloggern nur zu gern als narzisstische Selbstreferentialit&#228;t ausgelegt. Dabei ist er vor allem auch das Eingest&#228;ndnis der eigenen Fehlbarkeit.<br />
Das gilt zumal, wenn er formuliert ist wie bei Heidenreich. Ihre st&#228;ndigen Kommentare zur Kameraeinstellung sind es, die sie wirklich f&#252;r einen Video-Podcast qualifizieren. Der Bezug auf die Metaebene des &#8220;Making of&#8221; ist ein R&#252;ckschritt von dem oft falsche Perfektion und Objektivit&#228;t suggerierenden Bild der klassischen Broadcasting-Medien hin zu einer auf Fehlbarkeit basierenden Authenzit&#228;t.<br />
Aus dem Halbgott in Schwarz auf Wei&#223; wird auf diese Weise wieder ein Mensch, der f&#252;r die Leser oder Zuschauer in digitale Rufweite r&#252;ckt. F&#252;r eine mit Selbstironie begabte Frau wie Elke Heidenreich kann das nur ein Fortschritt sein.</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/LdGxrOl/500x408"></script>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/LdGxrOl-ohne-Titel"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" width="66" height="10" alt="(Lesen! mit Campino)" /></a></p>
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		<title>Keine Experimente!</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2008/08/26/keine-experimente/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 16:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[social_media]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt Beck sei der deutsche Barack Obama, schrieb Spiegel-Korrespondent Gabor Steingart vor einiger Zeit in seiner Washington-Kolumne &#8220;West Wing&#8221;. Denn wenn nichts dazwischenkomme, sei Beck der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten f&#252;r die kommende Bundestagswahl. Ganz ohne Vorwahlkampf. &#8220;Kurt Beck nominiert Kurt Beck&#8221;, beschreibt Steingart das innerparteiliche Kl&#252;ngelsystem der Parteien, auf das die Basis &#8211; geschweige denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Beck sei der <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,537672,00.html">deutsche Barack Obama</a>, schrieb Spiegel-Korrespondent Gabor Steingart vor einiger Zeit in seiner Washington-Kolumne &#8220;West Wing&#8221;. Denn wenn nichts dazwischenkomme, sei Beck der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten f&#252;r die kommende Bundestagswahl. Ganz ohne Vorwahlkampf.</p>
<p>&#8220;Kurt Beck nominiert Kurt Beck&#8221;, beschreibt Steingart das innerparteiliche Kl&#252;ngelsystem der Parteien, auf das die Basis &#8211; geschweige denn der B&#252;rger &#8211; keinen Einfluss hat. Selbst wenn bei den gro&#223;en Parteien einmal Mitgliederentscheidungen anstehen, sind die Ergebnisse Makulatur. </p>
<p>Der einzelne B&#252;rger braucht sich gar nicht erst dem Gef&#252;hl hingeben, politischen Einfluss aus&#252;ben zu k&#246;nnen. Im starren deutschen Parteiensystem ist er &#8211; anders als im personen-fixierten amerikanischen Modell, nutzlos und unerw&#252;nscht.</p>
<p>Auch der h&#228;ufig diskutierte Mangel an politischen Blogs in Deutschland r&#252;hrt daher. Denn ein f&#252;r das Engagement Einzelner offenes System motiviert dazu, sich einzumischen. In Deutschland dagegen wird politisches Engagement von Politikern &#8211; man erinnere sich nur an den <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2007/11/09/grofaz-grovaz/">Gr&#246;FaZ / Gr&#246;VaZ</a>-Vergleich von Innenminister Sch&#228;uble zur Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung &#8211; niedergebuht.</p>
<p>Den Rest erledigen die arrivierten Massenmedien. Innovative Politiker, die mit &#8220;neuen&#8221; &#8211; soll hei&#223;e, zeitgem&#228;&#223;en &#8211; Medien experimentieren und sich &#8220;dem Volk&#8221; ann&#228;hern, werden mit H&#228;me bedacht und verspottet. </p>
<p>Erleben darf das gerade SPD-Generalsekret&#228;r Hubertus Heil. Dessen <a href="http://twitter.com/hubertus_heil">Twitter-Projekt</a> zum Nominierungsparteitag der Demokraten wird von Spiegel Online-Autor Carsten Volkery gnadenlos <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,574521,00.html">zerrissen</a>. W&#228;ren bei Twitter Updates nicht auf 140 Zeichen beschr&#228;nkt, Volkery w&#252;rde Heils Tweets blockweise zitieren. </p>
<p>&#8220;Super&#8221;, &#8220;Kracher&#8221;, &#8220;unglaublicher Trubel&#8221;: F&#252;r Carsten Volkery ein &#8220;Jargon [...], der selbst manchen Teenager erbleichen lassen d&#252;rfte.&#8221; Das es f&#252;r Heil trotzdem vor allem Lob f&#252;r sein Projekt gibt ist dem Spiegel-Autor kaum der Rede wert. Stattdessen seien &#8220;Manche reifere Genossen [...] peinlich ber&#252;hrt&#8221;, auch wenn Volkery dazu leider keine O-T&#246;ne vorweisen kann. </p>
<p>Schlie&#223;lich geht es Volkery auch nicht darum, Heils Tweets zu bewerten. Vielmehr ist sein Artikel ein Rachefeldzug gegen den abtr&#252;nnigen Politiker, der sich nicht an die gute deutsche Technikfeindlichkeit h&#228;lt und vor allem: Die &#8220;N&#228;he des Volkes&#8221; sucht. </p>
<p>Denn w&#228;hrend man den charmanten Barack Obama auf der anderen Seite des Atlantiks feiert, verlangen SpOn und Co. von dessen deutschen Kollegen, sich an das gute alte CDU-Motto &#8220;keine Experimente&#8221; zu halten. Wer sich nicht preu&#223;isch genug gibt, wird abgestraft &#8211; weil Normalit&#228;t bei Politikern als L&#228;cherlichkeit gilt.</p>
<p>Deutschland und seine Politiker: &#8220;Der gro&#223;e Graben&#8221;. F&#252;r dessen Erhalt macht sich ein Carsten Volkery gerne die H&#228;nde schmutzig und greift zum Spaten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fitna the Movie &#8211; out now!</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2008/03/28/fitna-the-movie-out-now/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 23:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist er also da, „Fitna the Movie“, der Film des niederl&#228;ndischen Hasspredigers Geert Wilders. &#220;ber den Islam solle es gehen, gab der Abgeordnete bekannt. Schon vor seinem Erscheinen s&#228;te der Film Schrecken vor den zu erwartenden Reaktionen – die westlichen Botschaften in arabischen Staaten arbeiteten Evakuierungspl&#228;ne aus und Jan Peter Balkenende, der niederl&#228;ndische Ministerpr&#228;sident, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er also da, „<a href="http://www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103">Fitna the Movie</a>“, der Film des niederl&#228;ndischen Hasspredigers Geert Wilders. &#220;ber den Islam solle es gehen, gab der Abgeordnete bekannt. Schon vor seinem Erscheinen s&#228;te der Film Schrecken vor den zu erwartenden Reaktionen – die westlichen Botschaften in arabischen Staaten arbeiteten Evakuierungspl&#228;ne aus und Jan Peter Balkenende, der niederl&#228;ndische Ministerpr&#228;sident, bat seine EU-Kollegen im voraus um Hilfe im Falle von <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543855,00.html">Krawallen</a>.</p>
<p>Geert Wilders hatte sein Ziel schon erreicht, da war der Film noch gar nicht ver&#246;ffentlicht: Die Welt, Westen wie Osten, sprach &#252;ber den Mann, der Feuer an das &#214;lfass der internationalen Beziehungen setzen wollte. Nun hat er die Lunte angesteckt, gerade noch rechtzeitig vor den morgigen Freitagsgebeten.</p>
<p>Freuen kann sich dar&#252;ber vor allem einer: Osama bin Laden, saudi-arabischer Multimillion&#228;r und, ganz nebenbei, der meistgef&#252;rchtete Mann der Welt. Ein Terrorist, dessen selbsterkl&#228;rtes Ziel es ist, den „Clash of Cultures“ anzufachen. Der mit seinem Netzwerk Al-Qaida den dritten Weltkrieg, einen Weltkrieg zwischen West und Ost, Christentum und Islam, ausl&#246;sen will.</p>
<p>F&#252;r diese Agenda kommt ein Brandstifter wie Geert Wilders gerade recht. Wilders ist kein europ&#228;ischer Osama bin Laden. Daf&#252;r ist der Niederl&#228;nder viel zu harmlos und geltungss&#252;chtig. Gelegentliche Auftritte in Videobotschaften reichen diesem Mann nicht – er baut auf seine Propaganda eine politische Karriere.</p>
<p>Und Osama bin Laden seinen Kampf auf Leute wie Wilders. Denn sollten morgen tats&#228;chlich die Muslime der Welt zu einem <strike>Kreuz</strike> verzeihe, Halbmondszug gegen den Westen aufbrechen, dann ist das vor allem Wasser auf die M&#252;hlen des saudischen Weltkriegs-Utopisten. Denn mit b&#246;sen Bildern aus dem Westen kommen Hasspredigen gleich doppelt so gut an, dass haben schon die Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen gezeigt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;90% der Blogs sind Durchfall&#8221;</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2007/11/15/90-der-blogs-sind-durchfall/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 22:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[sagt Klaus Schrotthofer, Chefredakteur der zur WAZ-Mediengruppe geh&#246;renden Westf&#228;lischen Rundschau. Ich bin gerade zur&#252;ck von einer Podiumsdiskussion der hiesigen Uni zu &#8220;neuen und alten Leitmedien&#8220;. Die war, gelinde gesagt, langweilig, was allerdings kaum anders zu erwarten war angesichts des schon ergrauten Teilnehmerfeldes. Zu nicht geringem Teil aus &#8220;Regionalprominenz&#8221; bestehend, stritten sich die Diskutanten &#252;ber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sagt Klaus Schrotthofer, Chefredakteur der zur WAZ-Mediengruppe geh&#246;renden Westf&#228;lischen Rundschau.</p>
<p>Ich bin gerade zur&#252;ck von einer Podiumsdiskussion der hiesigen Uni zu &#8220;<a href="http://www.fk615.uni-siegen.de/de/unmassenmedien.php">neuen und alten Leitmedien</a>&#8220;. Die war, gelinde gesagt, langweilig, was allerdings kaum anders zu erwarten war angesichts des schon ergrauten Teilnehmerfeldes. Zu nicht geringem Teil aus &#8220;Regionalprominenz&#8221; bestehend, stritten sich die Diskutanten &#252;ber die jeweilige &#8220;Relevanz&#8221; ihres Mediums, warum gerade dieses denn &#8220;Leitmedium&#8221; sei.</p>
<p>Das die Veranstaltung dennoch nicht einfach langweilend war, ist vor allem dem durchaus erheiternden Mangel an Sachkenntnis unter den Teilnehmern zu verdanken, bei denen Wikipedia schonmal ein Forum war und f&#252;r die Web 2.0 noch weit in der Zukunft zu liegen scheint.<br />
Nicht nur auf diesem Gebiet erfolgreich zeigte sich Klaus Schrotthofer, seines Zeichens Chefredakteur des WAZ-Regionalgeschmieres &#8220;Westf&#228;lische Rundschau&#8221;, der sich dann doch tats&#228;chlich herunterlie&#223;, einige Blogs &#8220;unterhaltsam&#8221; zu finden &#8211; aber &#8220;90 Prozent der Blogs (&#8230;) sind Durchfall.&#8221;</p>
<p>Man kann nun sagen, dass der Herr sich das durchaus &#8220;gut&#8221; bei den gro&#223;en Kollegen abgeschaut hat, vertrat er doch im allgemeinen Verlauf immer wieder das &#8220;Qualit&#228;tsmedium&#8221; Zeitung, den &#8220;Qualit&#228;ts&#8221;-Journalismus. Das sich das mit breitfl&#228;chiger Unwissenheit nicht bei&#223;t braucht kaum zu st&#246;ren, denn Herr Schrotthofer ist sicher nicht f&#252;r die neuen Web 2.0 Angebote seiner Gruppe verantwortlich. Dennoch, ein Unternehmen, dass sich derart dummdreiste Personen in Spitzenpositionen leisten kann wird wohl kaum viel Erfolg haben mit &#8220;derwesten&#8221; und co&#8230;</p>
<p>Die gesamte Veranstaltung h&#228;tte mich wohl nur entt&#228;uscht, wenn ich von vornherein Anspr&#252;che gehabt h&#228;tte. So gab es eine &#8220;Diskussion&#8221; zu sehen, deren Ausblicke noch weit vor Web 1.0 stehen blieben, den Tellerrand nicht im geringsten erreichten. Drei Professoren, ein verirrter Theaterintendant, ein eingebildeter Chefredakteur, die am Ende ein Gespr&#228;ch aufzogen, dessen gesamte Inhalte ich ausw&#228;ndig h&#228;tte repetieren k&#246;nnen &#8211; ohne falsche Sachaussagen.<br />
Bleibt nur, die Arroganz der &#8220;alten&#8221; Medienmacher zu bestaunen, die sich nicht sch&#228;men, bei allem vorgeblichen Sachverstand weniger Kenntnisse zu haben als ein 17j&#228;hriger Sch&#252;ler, und die Studenten zu bemitleiden, die sich von derartigen Egozentrikern belehren lassen m&#252;ssen. </p>
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		<title>Keine Musels II</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 23:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[racism]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Polizei verhindert Sprengstoffanschlag auf Volksfest&#8221; Keinen interessierts. &#8220;Beide Tatverd&#228;chtige m&#252;ssen als gewaltt&#228;tig eingestuft werden&#8221; Waren ja nur frustrierte Jugendliche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,507926,00.html">Polizei verhindert Sprengstoffanschlag auf Volksfest</a>&#8221;</p>
<p>Keinen interessierts. </p>
<p>&#8220;Beide Tatverd&#228;chtige m&#252;ssen als gewaltt&#228;tig eingestuft werden&#8221;</p>
<p>Waren ja nur frustrierte Jugendliche. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es lebe die Meinungsfreiheit!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 16:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hier kam gerade als Antwort auf die Frage im Tagesschau-Blog herein, warum ein Kommentar von mir nicht gezeigt wurde. Das Kommentar ist rechtlich nicht anst&#246;&#223;ig, beantwortet die Frage eines vorherigen Kommentators und wurde auch sp&#228;ter noch von einem anderen Kommentator inhaltlich gleich wiedergegeben. Thema war die Frage, warum denn die Demo &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hier kam gerade als Antwort auf die Frage im Tagesschau-Blog herein, warum ein Kommentar von mir nicht gezeigt wurde. Das Kommentar ist rechtlich nicht anst&#246;&#223;ig, beantwortet die Frage eines vorherigen Kommentators und wurde auch sp&#228;ter noch von einem anderen Kommentator inhaltlich gleich wiedergegeben.<br />
Thema war die Frage, warum denn die Demo &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; nicht in der Tagesschau erw&#228;hnt worden war. Auf die <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=821#comment-20315">Erw&#228;hnung</a> der unterschiedlichen Teilnehmerzahlen hatte ich eine diesbez&#252;gliche Erkl&#228;rung gegeben. Nichts b&#246;ses also, sollte man meinen&#8230;</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Simon Columbus,</p>
<p>vielen Dank f&#252;r Ihr Interesse an unserem blog.</p>
<p>Die Redaktion beh&#228;lt sich das Recht vor, Themen und Beitr&#228;ge zu l&#246;schen, zu bearbeiten, zu verschieben oder zu schlie&#223;en und die Verfasser gegebenenfalls zu sperren. Das hei&#223;t konkret: Ein Ver&#246;ffentlichungsanspruch im tagesschau.de-Blog besteht nicht!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,</p>
<p>Die Moderation<br />
blog.tagesschau.de</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>ACHTUNG!<br />
Diese elektronische Nachricht kann vertrauliche und/oder rechtlich gesch&#252;tzte Informationen enthalten. Sie ist ausschlie&#223;lich f&#252;r die oben genannte nat&#252;rliche oder juristische Person bestimmt. Das unbefugte Verbreiten, Kopieren sowie die Weitergabe sind nicht gestattet. Sollten Sie nicht der beabsichtigte Empf&#228;nger sein, informieren Sie den Absender bitte sofort und vernichten diese Nachricht.</p></blockquote>
<p>Ja, ich habe mich &#252;ber das Verbot einer Verbreitung hinweggesetzt. Soweit ich wei&#223; erf&#252;llt eine Standardmail ohne Nennung von Personendaten nicht den Anspruch auf Geheimhaltung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nur Bastler</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 22:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Beschuldigten handele es sich klar um Bastler, teilte die Polizei mit. Bombenbastler. Aber es waren schlie&#223;lich keine Moslems&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei den Beschuldigten handele es sich klar um Bastler, teilte die Polizei mit.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,506956,00.html">Bombenbastler</a>. </p>
<p>Aber es waren schlie&#223;lich keine Moslems&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Arafat an Aids gestorben?</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2007/07/18/arafat-an-aids-gestorben/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 15:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Das behauptete der Generalsekret&#228;r der Volksfront zur Befreiung Pal&#228;stina, Ahmed Jabril, in einem Interview, das am 5. Juli gesendet wurde: When Abu Mazen came to Damascus with his team, I asked them: “What happened to the investigation into the death of Abu Ammar [Arafat]? The Israelis killed him. He was my colleague ever since 1965 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das behauptete der Generalsekret&#228;r der Volksfront zur Befreiung Pal&#228;stina, Ahmed Jabril, in einem <a href="http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=1507">Interview</a>, das am 5. Juli gesendet wurde:</p>
<blockquote><p>When Abu Mazen came to Damascus with his team, I asked them: “What happened to the investigation into the death of Abu Ammar [Arafat]? The Israelis killed him. He was my colleague ever since 1965 and used to sleep at my home. He and I followed the same path.” Is it conceivable that when Rafiq Al-Hariri was killed, all hell broke loose, even though he was just a merchant in Saudi Arabia, who later entered politics, whereas the death of Yasser Arafat, who for 40 years had been carrying his gun from one place to another, is not investigate? Is this conceivable? They were silent, and then one of them said to me: “To be honest, the French gave us the medical report, that stated that the cause of Abu Ammar’s death was AIDS.” I am not saying this, they did. Now they pretend that they miss Yasser Arafat, and complain that [Hamas] entered his house in [Gaza] and so on… I say to every honorable member of the Fatah movement that he should be happy that we got rid of the plague, which had been imposed upon them and upon the Palestinian people. The Fatah movement now has an opportunity to renew itself. <img src="http://www.memritv.org/images/spacer.gif" border="0" height="10" /></p></blockquote>
<p>via <a href="http://conflictblotter.com/2007/07/18/arafat-died-of-aids-charges-pflp-leader/">Charles Levinson</a></p>
<p>Klingt auf den ersten Blick wie eines der typischen Ger&#252;chte, die nach dem Tod eines ber&#252;hmten Menschen fast zwanghaft auftauchen. Allerdings frage ich mich, welchen Grund Jabril haben sollte, sich gerade AIDS auszudenken &#8211; mir w&#228;ren da heroische Todesarten eingefallen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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