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	<title>simoncolumbus &#187; politics</title>
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		<title>No Country for Young Men</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 22:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[consumerism]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[sociology]]></category>

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		<description><![CDATA[Das englische Original des Artikel findet sich hier. Ich muss gestehen, den Titel habe ich von Ahmed Al-Omran entlehnt, der damit sein Heimatland Saudi-Arabien beschreibt. Ahmed &#228;u&#223;ert eine Beschwerde, die man recht h&#228;ufig von jungen Saudis und anderen Golf-Arabern h&#246;rt. Um, wie sie sagen, Frauen vor sexueller Bel&#228;stigung zu sch&#252;tzen, verbieten viele Cafés und Restaurants [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das englische Original des Artikel findet sich <a href="http://www.simoncolumbus.com/2009/08/05/no-country-for-young-men/">hier</a>.</em></p>
<p>Ich muss gestehen, den Titel habe ich von <a href="http://saudijeans.org/2009/08/01/no-country-for-young-men/">Ahmed Al-Omran</a> entlehnt, der damit sein Heimatland Saudi-Arabien beschreibt. </p>
<p>Ahmed &#228;u&#223;ert eine Beschwerde, die man recht h&#228;ufig von jungen Saudis und anderen Golf-Arabern h&#246;rt. Um, wie sie sagen, Frauen vor sexueller Bel&#228;stigung zu sch&#252;tzen, verbieten viele Cafés und Restaurants alleinstehenden M&#228;nnern den Zutritt zu ihren Lokalen. Infolge dessen, und obwohl diese Gesellschaften h&#228;ufig sehr restriktiv gegen&#252;ber Frauen sind, haben diese mehr M&#246;glichkeiten, auszugehen, als ihre m&#228;nnlichen Gegenparts.</p>
<p><a href="http://arabnews.com/?page=13&#038;section=0&#038;article=124864&#038;d=29&#038;m=7&#038;y=2009&#038;pix=kingdom.jpg&#038;category=Local%20Press">Abdu Khal</a> schreibt, &#8220;Wenn du die Menge der Jugendlichen z&#228;hlen w&#252;rdest, die nirgends hingehen k&#246;nnen, weil Einkaufszentren, Parks und Str&#228;nde Familien vorbehalten sind, dann w&#228;hrest du abgesto&#223;en. Was werden die Jugendlichen tun, wenn sie sich gefangen und ausgesto&#223;en wiederfinden?&#8221;</p>
<p>Das ist ein Problem, dem ich jeden Tag begegne. Soziale Beschr&#228;nkungen zwingen junge Menschen dazu, auf den Stra&#223;en herumzuh&#228;ngen. Wenn ich am Abend eines Wochentages zu meinem Lieblingscafé gehe, dann sehe ich Jugendliche, vielleicht ein wenig j&#252;nger als ich selbst, die an schlecht beleuchteten Bushaltestellen und verlassenen Spielpl&#228;tzen herumh&#228;ngen. Vielleicht bemerken sie es nicht einmal, weil sie sich so daran gew&#246;hnt haben, aber ich wette, sie w&#252;rden gerne ihre Situation gegen meine eintauschen.</p>
<p>Allein, sie k&#246;nnen es nicht. Mein Lieblingscafé ist ab acht Uhr f&#252;r Minderj&#228;hrige geschlossen, und genauso ist es in den meisten Lokalen. Eine k&#252;rzlich erschienene <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/480671">Reportage</a> &#252;ber die Hintergr&#252;nde der drei Jugendlichen, die in M&#252;nchen mehrere Menschen verpr&#252;gelt haben, zitiert einen jungen Schweizer: &#8220;Im Jugendzentrum sind nur Sch&#252;ler und Muschis. In die Bars kommen wir nicht rein. Deswegen h&#228;ngen wir jeden Tag hier [am Bahnhof] rum.&#8221;</p>
<p>Vor einigen Tagen habe ich in einem <a href="http://www.simoncolumbus.com/2009/07/26/city-deems-flashmobs-in-public-space-illegal-says-it-fears-harm-to-public-property/">Artikel</a> &#252;ber das Verbot von Flashmobs in Braunschweig die &#220;berzeugung der Stadt zitiert, dass &#8220;der &#246;ffentliche Raum in Braunschweig ausschlie&#223;lich dem Verkehr [dient], also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Gesch&#228;ft b oder von Gesch&#228;ft a zu Gesch&#228;ft b.&#8221;</p>
<p>Das ist niederschmetternd f&#252;r Teenager, die weder zuhause Ruhe finden noch in kommerziellen Cafés. Wohin sollen sie gehen, wenn &#8220;der &#246;ffentliche Raum ausschlie&#223;lich dem Verkehr dient&#8221;? Ahmed gibt eine Antwort, die f&#252;r saudische Jugendliche genauso zutrifft wie f&#252;r Schweizer: &#8220;Nun, wie werden andere Dinge tun, die du vielleicht nicht m&#246;gen wirst&#8221;.</p>
<p>Dies k&#246;nnte eine Story &#252;ber das Verlangen von Teenagern nach einem Ort zum Abh&#228;ngen sein. Ist es. Aber zugleich m&#246;chte ich dies auch in einem breiteren Kontext sehen. Warum sind junge Menschen gezwungen, auf den Stra&#223;en herumzuh&#228;ngen? Vor allem, weil sie keinen Ort f&#252;r sich selbst haben. Zuhause sind ihre Eltern, in den Cafés gibt es Eigner, die auch nicht gerade ihrer Generation angeh&#246;ren.</p>
<p>Sie haben keinen Ort f&#252;r sich, weil sie keinen bezahlen k&#246;nnen; und aus dem gleichen Grund k&#246;nnen sie sich keinen Zugang zu einem erkaufen (oder hat schon mal wer ein Million&#228;rss&#246;hnchen auf der Stra&#223;e herumh&#228;ngen sehen?). Darin teilen Teenager ein Problem mit anderen sozial marginalisierten Gruppen.</p>
<p>Die Antwort auf diese Situation k&#246;nnte die Schaffung von Commons (zu Deutsch &#8220;Allmende&#8221;) sein. Wenn du schon einmal eine der bestehenden Commons nach Einbruch der Dunkelheit besucht hast, dann wirst du wissen, dass die meisten von ihnen alles andere als einladend sind. Kaum beleuchtete Parks ziehen nun einmal eher jene an, die die Dunkelheit suchen, als rechtschaffene B&#252;rger.</p>
<p>Aber muss das so sein? In alten Zeiten war der Dorfplatz ein Treffpunkt f&#252;r alle B&#252;rger. Ein &#246;ffentlicher Raum, offen f&#252;r die sozialen Aktivit&#228;ten von jedem, der sich dorthin begab. Heute haben wir diesen Platz zu Starbucks verlagert, haben ihn von einem Commons auf privaten Grund verlagert.</p>
<p>Stell dir Commons vor, Orte die nicht sozial ausschlie&#223;end sind, sondern offen f&#252;r jeden. Ein guter Marktplatz sollte gerade so sein. Ich habe das in Br&#252;ssel erlebt: Hunderte Menschen, die auf dem Grote Markt sitzen und sich unterhalten.</p>
<p>Lawrence Lessig beschreibt das Internet als &#8220;Kreatives Commons&#8221;. Diesen Marktplatz m&#246;chte ich ein &#8220;Soziales Commons&#8221; nennen. Und gerade so wie das Internet als Commons kreatives Schaffen erm&#246;glicht, erlaubt ein soziales Commons das Entstehen neuer sozialer Netzwerke. Es ist daher gerade n&#252;tzlich f&#252;r die, die sich noch nicht in der Gesellschaft etabliert haben. Teenager sind nur eine Kategorie davon.</p>
<p>Immer, wenn wir &#252;ber Integration reden, sollten wir &#252;ber Commons reden. Ihre Offenheit erlaubt jedem, an ihnen teilzuhaben, neue Netzwerke zu weben und eine bessere, eine egalit&#228;rere Gesellschaft zu schaffen. Damit ein Land ein &#8220;Country (also) for young (wo)men&#8221; werden kann.</p>
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		<title>&#8220;Israel ist ein Apartheidsstaat&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 16:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber diese Aussage, neben anderen, ist der Zentralrat der Juden &#8220;entsetzt&#8221; &#8211; schreibt SpOn. Gesagt hat&#8217;s Felicia-Amalia Langer, und entsetzend ist das Ganze, weil die jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. Der Zentralrat der Juden st&#252;rzt sich lustvoll auf dieses neue Opfer seiner Zensurwut &#8211; wie er es jedesmal tut, wenn irgendjemand Kritik an dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber diese Aussage, neben anderen, ist der Zentralrat der Juden &#8220;entsetzt&#8221; &#8211; schreibt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637343,00.html">SpOn</a>. Gesagt hat&#8217;s Felicia-Amalia Langer, und entsetzend ist das Ganze, weil die jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat.</p>
<p>Der Zentralrat der Juden st&#252;rzt sich lustvoll auf dieses neue Opfer seiner Zensurwut &#8211; wie er es jedesmal tut, wenn irgendjemand Kritik an dem Staat Israel zu &#228;u&#223;ern wagt:</p>
<blockquote><p>F&#252;r ihre Kritiker ist Frau Langer jedoch eine Israel-Feindin &#8211; auch wenn Felicia Langer selbst J&#252;din ist. Eine Frau, die Israel schon mal zum &#8220;Apartheidstaat&#8221; erkl&#228;rt, &#252;ber die &#8220;j&#252;disch-zionistische Lobby&#8221; philosophiert, sich im Antisemitismus-Streit um den inzwischen verstorbenen FDP-Politiker J&#252;rgen M&#246;llemann auf dessen Seite schlug und noch im April dieses Jahres in einem Interview zum Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen aufrief. &#8220;Das alles mag wehtun, aber jemand muss es sagen&#8221;, sagt Langer SPIEGEL ONLINE.</p></blockquote>
<p>Frau Langer hat nur zu Recht, wenn sie meint, dass das jemand sagen muss &#8211; dar&#252;ber, ob es wirklich weh tut, kann man sich streiten. Schlie&#223;lich scheint die Reaktion des ZdJ kaum mehr als ein Reflex zu sein, den dieser Pawlow&#8217;sche Hund der deutschen Politszene bei jeder gegen die israelische Politik gewandten &#196;u&#223;erung zeigt.</p>
<p>Nun ist es in diesem Fall mal kein Muselmann oder Deutscher, den man mit den &#252;blichen Terror- und Nazikeulen abwatschen k&#246;nnte. Frau Langer ist, wie SpOn ja auch schreibt, selbst J&#252;din. Und sie steht mit ihren Aussagen nicht allein da.</p>
<p>Ich habe die Frage nach Israel als einem Apartheidsstaat vor einiger Zeit einem Menschen gestellt, der es wissen muss: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Goldberg">Denis Goldberg</a>, dem j&#252;dischen Mitangeklagten von Nelson Mandela im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rivonia-Prozess">Rivonia-Prozess</a>. Und Herr Goldberg hat bejaht, was nicht zu leugnen ist: Das Israel heute dem S&#252;dafrika der Apartheid sehr nahe kommt.</p>
<p>Der Zentralrat der Juden will davon nichts wissen. Seit ich mich erinnern kann, verh&#228;lt er sich als bei&#223;w&#252;tiger Watchdog der Reputation des Staates Israel in Deutschland. Kritik wird nicht geduldet, Kritiker werden mit allen publizistischen Mitteln angegriffen. Und diese publizistischen Mittel hat der ZdJ: Nicht nur die Springer-Presse ist diesem Verein h&#246;rig.</p>
<p>Judentum und israelische Politik werden dabei zu einer untrennbaren Melange verquickt, deren Bem&#252;hung es ist, keine Unterscheidung mehr zuzulassen. Wieso? Weil eine Trennung Israels vom Judentum im Bewusstsein der deutschen &#214;ffentlichkeit die Legitimation der &#196;u&#223;erungen des ZdJ untergraben w&#252;rden. Er missbraucht die Nazi-Keule und die st&#228;ndige Erinnerung an die Gr&#228;uel des Holocaust, um sich in der &#214;ffentlichkeit als politische Vertretung Israels zu positionieren und daraus selbst wieder St&#228;rke zu ziehen.</p>
<p>Darunter leiden vor allem die Juden wie Felicia-Amalia Langer, die ihre Religion nicht mit einer fremden Staatsangeh&#246;rigkeit und Ideologie verkn&#252;pfen wollen. Man kann in Deutschland nicht Jude sein, ohne vom ZdJ als Unterst&#252;tzer der Apartheidspolitik Israels vereinnahmt zu werden. Was eine religi&#246;se Dachorganisation sein sollte, ist eine Propagandaorganisation, die nicht vor unlauteren Mitteln zur&#252;ckschreckt, um unmenschliche Politik zu unterst&#252;tzen.</p>
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		<title>Nichts</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 15:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[C. hat eine L&#252;cke im System entdeckt. Und sie ist nicht froh dar&#252;ber. Wenn sie nach der Schule nichts beginnt &#8211; keine Ausbildung, kein Studium, kein FSJ &#8211; steht sie ohne Kindergeld da. Erh&#228;lt sie kein Kindergeld mehr, l&#228;uft ihr Versicherungsschutz aus. &#8220;Warum gibt es da kein Feld &#8216;Selbstfindung&#8217;?&#8221;, fragt sie. Und in der Tat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>C. hat eine L&#252;cke im System entdeckt. Und sie ist nicht froh dar&#252;ber. Wenn sie nach der Schule nichts beginnt &#8211; keine Ausbildung, kein Studium, kein FSJ &#8211; steht sie ohne Kindergeld da. Erh&#228;lt sie kein Kindergeld mehr, l&#228;uft ihr Versicherungsschutz aus.</p>
<p>&#8220;Warum gibt es da kein Feld &#8216;Selbstfindung&#8217;?&#8221;, fragt sie. Und in der Tat, das System kennt kein <a href="http://www.simoncolumbus.de/2009/07/08/die-freiheit-des-schuelers-im-moment-des-verlassens-der-schule/">Innehalten</a>. Es ist gesellschaftlich nicht vorgesehen.</p>
<p>In dem Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sollbruchstelle_(Film)">Sollbruchstelle</a> findet sich ein Interview mit einer Sch&#252;lerin, kurz vor dem Abschluss, ganz &#228;hnlich wie C. Sie berichtet von einem Gespr&#228;ch mit ihrem Berufsberater. Was ist, wenn ich nichts finde? keine Ausbildung, kein Studium, kein FSJ, ganz &#228;hnlich wie C., hat sie gefragt: &#8220;Dann bist du nichts&#8221;.</p>
<p>Es ist ein seltsamer Status, Produkt der B&#252;rokratie, eng gesehen: Nichts. Ein Un-Status, um korrekt zu sein. Aber es ist auch das Ergebnis einer Lohnarbeitsgesellschaft. Einer Gesellschaft in der man nicht ist, was man isst, geschweige denn ist, sondern was man macht. </p>
<p>Der amerikanische Slam Poet und Lehrer <a href="http://taylormali.com">Taylor Mali</a> hat die doppelte Bedeutung dieses Wortes, machen, ausgereizt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tpog1_NFd2Q">What teachers make</a>. &#8220;You&#8217;re a teacher, Taylor? Come on, be honest, what do you make? &#8211; I make kids wonder, I make them question, I make them criticize, I make them apologize and mean it&#8221;.</p>
<p>Machen, das meint Verdienst und Beruf. Von Berufung nie die Rede: hei&#223;t es doch machen, nicht ausmachen. C. hat nicht vor, nichts zu machen, ganz im Gegenteil, sind wir doch jung, grad raus aus der Schule und voller Pl&#228;ne. Allein, das System erzwingt Wandeln in seinen Bahnen.</p>
<p>Das ist die h&#228;ufig &#252;bersehene Seite des Sozialstaates. Er bedeutet f&#252;r die ihm Angeh&#246;rigen den Anspruch auf materielle Unterst&#252;tzung. Aber er fordert als Gegenleistung auch das Commitment zur Lohnarbeit ein.</p>
<p>Es ist ein Deal, der einst mehr als akzeptabel schien in einer Zeit, als materielle G&#252;ter noch Produkt der Menschen H&#228;nde waren. Als jeder beitragen musste, damit etwas verteilt werden konnte an die, die beizutragen nicht f&#228;hig waren. Aber das Gesicht der Welt hat sich seitdem ver&#228;ndert: Egal, was C. macht &#8211; die R&#228;der der Maschinen drehen sich weiter; spucken Werte in die Welt, die nicht mehr Produkt arbeitender, sondern Geld reichender H&#228;nde sind.</p>
<p>C. w&#252;rde gerne etwas beitragen, wird wohl einen sozialen Beruf w&#228;hlen, einen, das ist lustig, der sozial, gesellschaftsdienlich ist vor allem, weil er, wir erinnern Taylor Mali, mehr ausmacht als einbringt. Sie will ein FSJ machen, freiwilliges soziales Jahr, was, materiell gesehen, nichts anderes ist als ein Opfer an die Gesellschaft, eine Darreichung von Arbeitskraft.</p>
<p>C. will es machen, weil sie sich selbst etwas davon erhofft, einen inneren Gewinn. Aus dem gleichen Grund will sie es noch nicht jetzt machen, erst im n&#228;chsten Jahr. Weil das FSJ Produktivit&#228;t in den Bahnen des Sozialstaates ist, C.s Machen w&#228;hrend den Monaten davor aber nicht, erkennt der Staat das eine an, das andere nicht. </p>
<p>Er kennt kein Innehalten. Der Staat sieht das Leben noch immer als Flie&#223;bandarbeit, ein ewiger Akkord, w&#228;hrend dem man nicht stillstehen kann, auch wenn die Flie&#223;bandarbeiter der Realit&#228;t l&#228;ngst durch Maschinen ersetzt werden, die ihre Greifarme Tag und Nacht senken, so konzipiert sind, dass sie kein Innehalten brauchen, und bei Erm&#252;dung des Materials austauschbar.</p>
<p>Das C. das nicht m&#246;chte, versteht er nicht.</p>
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		<title>On Gaza</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 02:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>I am tired of this. If there has been a constant during the few years of my perception of international politics it has been trouble in the Near East. The eyes of many kids of my generation might have opened for this topic first when the two towers fell in New York, but I still remember how an old man set the region on fire nearly exactly one year before. </p>
<p>The Ariel Sharon on the Temple Mound and the begin of the Second Intifada is not the first event in international politics I remember &#8211; being a German kid I could hardly avoid recognizing the war in Kosovo one year earlier &#8211; but it has been for sure the dominating topic in my perception. Everything else &#8211; Afghanistan, Iraq &#8211; came later and to a mind already corrupted by a conflict much older than itself.</p>
<p>And still, after all these years &#8211; nearly half of my life &#8211; the recent flare up of this violence and hatred strikes me hard. What shocks me most &#8211; though it does not surprise me &#8211; is, that in the reception of this conflict groups are everything and ideals are nothing. As you know I follow a lot of Arab blogs, and I trust their authors as people with whom I can agree on some basic values. </p>
<p>But the mention of Israel corrupts many minds. This conflict lets people put on blinders and distorts their views. Israel&#8217;s bombs and Hamas&#8217; rockets not only destroy the houses and bodies they aim at, but also reason and moral values in the minds of those who are watching the conflict. As Mona Eltahawy puts it, &#8220;<a href="http://www.monaeltahawy.com/blog/?p=94">Israel is the opium of the people</a>&#8220;.</p>
<p>I am tired of watching a bunch of junkies &#8211; European junkies, American junkies, Arab junkies, all spacy from the heaviest political drug our time knows &#8211; fighting the same conflict for the thousandth time. I have seen this Moebius too often, going round and round and round until we see the next ceasefire, the next conference, the next broken treaty, the next deaths. And again people are dying for nothing because the world does not want to learn from its experiences.</p>
<p>Meanwhile, a boy has lost its hope for a peaceful world. If ever all wars would end, I can&#8217;t believe there would be peace in the Near East. I just can&#8217;t believe it. I was born with this conflict, and it has been there for so long, how could I believe in its end?</p>
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		<title>Barack Obama is the 44th president of the United States</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 04:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[This is a historical moment. Just as I am writing this, John McCain is in Arizona declaring his defeat. At the same time, people all over the world are celebrating the election of the first African-American president of the United States of America. The election of Barack Obama is the first time a black person [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This is a historical moment. Just as I am writing this, John McCain is in Arizona declaring his defeat. At the same time, people all over the world are celebrating the election of the first African-American president of the United States of America.</p>
<p>The election of Barack Obama is the first time a black person is elected as the leader of a country with a white majority. But more importantly, Barack Obama has been elected as a leader towards a new world view.</p>
<p>Barack Obama has not been elected as a black man, but as a liberal citizen. He has been elected under the motto of change, and he has been elected because he has given the world hope.</p>
<p>Mr. Barack Obama,<br />
you have given us a huge promise. You have given the promise of change, the biggest promise that can be given. And you have given the world a new hope in times of recession and, most importantly, fading believe in the powers of democracy and civilization.</p>
<p>Now it is up to you to help the world to make this dream you inspired come true. While some may expect a Messiah, we must not think of you doing wonders. But what we do is to expect you to do the best.</p>
<p>So while we have huge expectations towards Barack Obama, we all, Americans and all citizens of the world, also have huge duties. It is our duty to work on making the dream of change come true. Barack Obama has given many people the hope this can happen. But he is not the one to do all the work &#8211; at the end, we can only reach our goals of prosperity and equality and, most importantly, freedom ourselves.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bullshit statt Bildungspolitik</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2008/10/22/bullshit-statt-bildungspolitik/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungsministerin Annette Schavan will Jungen und M&#228;dchen an deutschen Schulen wieder getrennt unterrichten lassen. Die R&#252;ckkehr zu urzeitlichen Methoden soll Fehler im deutschen Bildungssystem kaschieren, obwohl diese l&#228;ngst nicht mehr zu verstecken sind. &#8220;In einzelnen F&#228;chern in bestimmten Altersstufen kann getrennter Unterricht von Jungen und M&#228;dchen durchaus sinnvoll sein&#8221;, erkl&#228;rte die CDU-Politikerin kurz vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bildungsministerin Annette Schavan will Jungen und M&#228;dchen an deutschen Schulen wieder <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,585697,00.html">getrennt unterrichten</a> lassen. Die R&#252;ckkehr zu urzeitlichen Methoden soll Fehler im deutschen Bildungssystem kaschieren, obwohl diese l&#228;ngst nicht mehr zu verstecken sind.</p>
<p>&#8220;In einzelnen F&#228;chern in bestimmten Altersstufen kann getrennter Unterricht von Jungen und M&#228;dchen durchaus sinnvoll sein&#8221;, erkl&#228;rte die CDU-Politikerin kurz vor dem sogenannten &#8220;Bildungsgipfel&#8221; &#8211; der n&#228;chsten Alibi-Veranstaltung zur Dauerkrise &#8211; am heutigen Mittwoch.</p>
<p>&#8220;Sie begr&#252;ndete ihre Forderung mit dem unterschiedlichen Lernverhalten von Jungen und M&#228;dchen. Gerade in Naturwissenschaften oder Sprachen gelinge es &#8216;nicht immer, Jungen und M&#228;dchen in gleicher Weise anzusprechen&#8217;. Das liege an einer &#8216;gewissen Schwellenangst&#8217;. Unterricht m&#252;sse &#8216;so angelegt sein, dass Jungen und M&#228;dchen gleicherma&#223;en Zugang finden. Wo getrennter Unterricht das besser leiste, kann man ihn vorziehen&#8217;&#8221;, berichtet Spiegel Online.</p>
<p>Auch wenn es ein Fehler w&#228;re im post-emanzipatorischen Zeitalter zu glauben, M&#228;dchen und Jungen w&#252;rden v&#246;llig gleich lernen: Diese Forderung ist ein Schritt in die falsche Richtung. Der Unterrichtsqualit&#228;t w&#228;re mehr geholfen, w&#252;rde Deutschland endlich international konkurrenzf&#228;hige Investitionen in das marode Bildungssystem t&#228;tigen.</p>
<p>In den Schulen sollte die M&#246;glichkeit bestehen, alle Sch&#252;ler spezifisch zu f&#246;rdern. Das Lernverhalten auf eine derart grobe Kategorie wie das Geschlecht zu verallgemeinern ist eine erneute Kapitulationserkl&#228;rung der deutschen Bildungspolitik.</p>
<p>Dahinter verbirgt sich ein tiefgreifendes Problem an deutschen Schulen. In den letzten Jahren hat sich, unterf&#252;ttert von dem deutschen &#8220;Bildungs-9/11&#8243; PISA, eine Tendenz herausgebildet, Sch&#252;ler mehr und mehr in Kategorien einzusortieren und zu segregieren. Es herrscht der Leitgedanke &#8220;Gleich und gleich, das lehrt sich gut&#8221;.</p>
<p>Das M&#228;dchen und Jungen kein similares Lernverhalten haben wird als Grund gesehen, sie getrennt zu unterricht. Genauso werden Sch&#252;ler unterschiedlicher Begabungen im deutschen Schulsystem sinnlos auf unterschiedliche Schulen verteilt, statt sie gemeinsam voneinander lernen zu lassen.</p>
<p>Als Waldorf- und somit Gesamtsch&#252;ler habe ich die Erfahrung gemacht, dass es manchmal nervt&#246;tend sein kann, auf die langsamsten Denker zu warten. Ich glaube, ihnen ist es im Sport &#228;hnlich gegangen. Oder in der Musik. Oder im Werkunterricht.</p>
<p>Unterschiedliche Begabungen anzuerkennen und zu f&#246;rdern ist wichtig. Ich finde zus&#228;tzlichen Musikunterricht f&#252;r musische Sch&#252;ler, eine dritte Fremdsprache f&#252;r Sprachbegabte gro&#223;artig. Nicht umsonst haben wir im deutschen Abitur das System der Leistungskurse, um auch die Allgemeine Hochschulreife nach den F&#228;higkeiten der Lernenden zu differenzieren.</p>
<p>Sch&#252;ler nach ihren unterschiedlichen Begabungen zu segregieren dagegen ist ein Fehler. Es ist eben nicht so, dass nur gleichartige Sch&#252;ler miteinander lernen k&#246;nnen. Gerade wo unterschiedliche Talente aufeinandertreffen kann voneinander gelernt werden. Von seinem Spiegelbild kann man nichts Neues abschauen. Alternative Lernverhalten dagegen befruchten sich gegenseitig.</p>
<p>Das deutsche Schulsystem scheint allerdings nicht f&#252;r eine diverse Gemeinschaft statt geistiger Inzucht bereit zu sein. Alle internationalen Vergleiche haben die eine Lehre offensichtlich noch nicht r&#252;ber gebracht: F&#252;r gebildete Sch&#252;ler braucht es ein gutes Bildungssystem. Mit vielen Lehrern, spezifischer F&#246;rderung und Chancen f&#252;r die Jugend statt Determinierung der Zukunft nach der vierten Klasse.</p>
<p>Wenn Frau Schavan dann immer noch glaubt, man solle M&#228;dchen und Jungen in &#8220;einzelnen F&#228;chern&#8221; getrennt unterrichten, k&#246;nnen wir nochmal dr&#252;ber reden.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,585873,00.html">erste Schritt</a> scheint schonmal beschlossen zu sein: Bildungsausgaben sollen bis 2015 auf 10 Prozent des BIP steigen. Ob sich tats&#228;chlich etwas bessert, bleibt abzuwarten. Immerhin sind bis dahin noch einige Wahlen angesagt.</p>
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		<title>The retreat of the state to the minimum</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 17:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Foreword to my foreign readers: This is a piece I first wrote in German and which therefore aims at German readers. Though the ideas I explain can be used universally, they are based on German law and the legal system of the Federal Republic of Germany. I have not altered it for this translation, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Foreword to my foreign readers: This is a piece I first wrote in German and which therefore aims at German readers. Though the ideas I explain can be used universally, they are based on German law and the legal system of the Federal Republic of Germany. I have not altered it for this translation, so some concepts I refer to may not be easy to understand for a foreigner. If this is the case please use to comments section to pose your question.</em></p>
<p>As a part of the current topic of our philosophy classes &#8211; dignity &#8211; we have used the last lesson to discuss embryology, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Assisted_reproductive_technology">ART</a> and abortions. Being the sole boy among a feminine superiority that is not an easy topic for me &#8211; women have, after all, some bonus here even without having any own experiences. At the end it&#8217;s finally them who have to bear the practical consequences of the theoretical discussion.</p>
<p>But it was my part to grant women the greatest freedoms, especially when it came to abortions. My schoolmates are anything but radically pro life, still they support strict restrictions on abortions. Where they argue in favor of a powerful state, I propagate the republic&#8217;s retreat to the minimum.</p>
<p>For me it&#8217;s the state&#8217;s task to regulate the single individuals&#8217; freedoms. The goal of this administration should be to enable as many individuals as possible to be as free as possible. If the individual citizens are fine themselves and in their relationship to others, the whole society profits.</p>
<p>I tend to imagining the individual humans&#8217; freedoms as bubbles which build up a space, but also a sphere around them. To give every individual a &#8220;bubble&#8221; as big as possible, the state has to care for the even allocation of the bubbles. At the same time the administrator has to ensure that no bubble bursts due to a citizens invasion in the freedoms of another one.</p>
<p>This task is being taken care of by the state through legislature, judiciary and executive. So in the middle of the regulation is the law: The rules which are meant to make sure that the regulation of freedoms functions.</p>
<p>Who invades somebody else&#8217;s space of freedom will be punished by the state. This punishment is not meant to take revenge for the damages created or for the violation of the law. The punishment is only meant to prevent further invasions by individuals into the freedoms of others.</p>
<p>But beneath these there is also another category of laws, which punish &#8220;moral offenses&#8221;, even if these do not cause any damage to another citizen. Many of these laws have been abolished in the last few decades, but still the idea that such a regulation is rightful has its supporters. It is mostly proposed by the social conservative clientele.</p>
<p>One example for such laws are regulations aimed at homosexuals. While homosexuality does not cause any harm to third parties, it is still condemned in many societies due to moral concepts. This moral judgment is respectively manifested in the law.</p>
<p>In the USA, these acts are shaky like never before. No wonder that the &#8220;Christian Right&#8221; massively agitates &#8220;pro life&#8221; and against same-sex marriage. This time it is not only about God&#8217;s will for them, but also about the last relics of a concept of justice fading from Western societies.</p>
<p>Fact is, that any legal system is based on a philosophical concept &#8211; in many cases on highly complex ones. A law not morally formed therefore is neither possible nor can it be wanted.</p>
<p>But in my opinion the state should not interfere with moral decisions which only affect the acting protagonists. Homosexuals must have the right decide themselves whether or not they want to live up their sexuality &#8211; as do heterosexuals. A becoming mother must have the right to decide herself about a termination of pregnancy.</p>
<p>At this point we come to the problem at which the opinions of our philosophy class where divided: At which point does the embryo become a &#8220;third party&#8221;? At the time of its procreation, because all possibilities of development are open for it from then on? After the human figure has been formed? When it develops the ability to perceive its surroundings?</p>
<p>Here the legislator has to make a moral decision. A medical indication at which point an embryo has to be granted dignity is not possible, because dignity is not biological, but man-thought.</p>
<p>At this point I vote for granting the woman as a citizen the greatest possible freedoms &#8211; e.g. low restrictions against abortions. At the same time the freedoms of the becoming human, which the embryo is, have to be taken into consideration.</p>
<p>The state&#8217;s task is it to mediate between these two bordering &#8220;bubbles&#8221;. Even if it sounds cynical: At this point a weighing of goods is needed in which the dignity is put on the scales. Can the faceless state even answer such a question?</p>
<p>While in this precedent &#8211; embryology is not without reason the maybe most controversial ethical topic of our time &#8211; I do not want to presume to give a final verdict how far the state should interfere with the decision of the individual mother, I have to do it in general.</p>
<p>Fundamentally the state should keep out of the citizens&#8217; personal decisions which do only affect themselves. A deregulation of public life is (still) needed. In many sectors the state interferes with the citizens&#8217; organization of life though it does not do any harm to the society.</p>
<p>The maybe most prominent &#8211; but also most controversial &#8211; example for this &#8220;moral legislation&#8221; instead of the needed pragmatism is the ban on child pornographical drawings and animations. There is no doubt child pornography must be prohibited and legally be sought after. Still too many children suffer extreme physical and psychical pain due to such crimes. </p>
<p>But artificially produced child pornographical graphics do not affect anybody&#8217;s quality of life. Also I cannot see any endangering: Since scientific research has proved that the legalization of pornography comes along with a relevant decline in rape cases a similar connection in the case of child pornography seems highly probable. If this effect would also show up in case of a legalization of drawings and animations remains speculation. A contrary development at least does not seem very likely.</p>
<p>In this case the punishment seeks after what is reprehensible, but not harming. One does not have to reproach the proponents of the illegalization of artificially produced child pornographical graphics with playing a cynical game with the victims&#8217; fate who are sacrificed to the moral to find this ruling absurd.</p>
<p>At this point one can find the continuation of a legal concept which has equally justified legal measurements against strange religions or unpleasant ideas in respective times: That the state, in case the society is piqued, should fight this by blunting the &#8220;offender&#8221;.</p>
<p>It is this the concept of witch hunt in which a danger is constructed to punish the victim of the moral indignation. But the task of the state is in contrary to defend the individual citizen&#8217;s freedom against his neighbors&#8217; arbitrariness with the help of its monopoly on the legitimate use of physical force and punishment and not, to be their tool.</p>
<p>Therefore the state should abstain from this moral judgment in cases that do not affect third parties and keep to its core task of taring the freedoms of the members of the society. The moral decision about his own behavior can be made by the citizen himself.</p>
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		<title>Der R&#252;ckzug des Staates auf das Minimum</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 03:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des aktuellen Themas unseres Philosophieunterrichts &#8211; die Menschenw&#252;rde &#8211; haben wir in unserer letzten Stunde &#252;ber Embryoforschung, Retortenkinder und Abtreibungen gesprochen. F&#252;r mich als einzigen Jungen inmitten einer weiblichen &#220;bermacht kein leichtes Thema: Intuitiv haben Frauen in diesem Bereich auch ganz ohne eigene Erfahrungen einen Bonus. Am Ende m&#252;ssen sie schlie&#223;lich die praktischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des aktuellen Themas unseres Philosophieunterrichts &#8211; die Menschenw&#252;rde &#8211; haben wir in unserer letzten Stunde &#252;ber Embryoforschung, Retortenkinder und Abtreibungen gesprochen. F&#252;r mich als einzigen Jungen inmitten einer weiblichen &#220;bermacht kein leichtes Thema: Intuitiv haben Frauen in diesem Bereich auch ganz ohne eigene Erfahrungen einen Bonus. Am Ende m&#252;ssen sie schlie&#223;lich die praktischen Konsequenzen der theoretischen Diskussion tragen.</p>
<p>Dabei war es gerade mein Part, den Frauen die gr&#246;&#223;ten Freiheiten einzur&#228;umen, besonders in der Abtreibungsfrage. Meine Mitsch&#252;lerinnen sind nicht gerade radikal pro-life, aber doch f&#252;r enge Einschr&#228;nkungen von Abtreibungen. Wo sie f&#252;r einen starken Staat argumentieren, propagiere ich den R&#252;ckzug der Republik auf das Minimum.</p>
<p>F&#252;r mich ist es die Aufgabe des Staates, die Freiheiten der einzelnen Individuen zu regulieren. Das Ziel dieser Verwaltung sollte es sein, m&#246;glichst vielen B&#252;rgern m&#246;glichst gro&#223;e Freiheiten zu erm&#246;glichen. Geht es den einzelnen B&#252;rgern als solchen und in ihrem Verh&#228;ltnis zueinander gut, profitiert davon die gesammte Gesellschaft.</p>
<p>Ich neige dazu, mir die Freiheiten der einzelnen Menschen als Seifenblasen zu vorzustellen, die einen Freiraum, aber auch einen Bannkreis um sie bilden. Um jedem Einzelnen eine m&#246;glichst gro&#223;e &#8220;Blase&#8221; zu erm&#246;glichen, muss der Staat daf&#252;r sorgen, dass die Mitglieder der Gesellschaft gleichm&#228;&#223;ig verteilt sind. Gleichzeitig m&#252;ssen die Verwalter aber darauf achten, dass keine Blase &#8220;zerplatzt&#8221;, indem ein Mensch in die Freiheiten des anderen eingreift.</p>
<p>Diese Aufgabe &#252;bernimmt der Staat &#252;ber Legislative, Judikative und Exekutive. Im Mittelpunkt der Regulierung stehen also die Gesetze: Die Regeln, die sicherstellen sollen, dass die Verteilung der Freiheiten funktioniert.</p>
<p>Wer in den &#8220;Freiheitsraum&#8221; eines anderen Menschen eindringt wird vom Staat bestraft. Ziel dieser Bestrafung ist allerdings nicht, sich f&#252;r den entstandenen Sch&#228;den oder den Regelversto&#223; zu r&#228;chen. Die Strafe dient allein dazu, Eingriffe Einzelner in die Freiheiten anderer zu verhindern.</p>
<p>Daneben gibt es allerdings auch noch eine weitere Kategorie von Gesetzen, die ein &#8220;moralisches Vergehen&#8221; unter Strafe stellen, auch wenn dieses keinen Schaden f&#252;r einen anderen B&#252;rger verursacht. Auch wenn viele dieser Gesetze in der j&#252;ngeren Vergangenheit abgeschafft wurden besteht doch immer noch die Ansicht, dass eine solche Regulierung rechtm&#228;&#223;ig sei. Vertreten wird sie vor allem vom sozial konservativen Klientel.</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r derartige Gesetze w&#228;ren Verdikte, die sich gegen Homosexuelle richten. Obwohl Homosexualit&#228;t keinen Dritten sch&#228;digt, wird sie noch immer in den meisten Gesellschaften aus moralischen Gr&#252;nden abgelehnt. Dieses moralische Urteil ist entsprechend in den Gesetzen manifestiert.</p>
<p>In den USA wackeln solche Gesetze derzeit wie nie zuvor. Kein Wunder, dass die &#8220;Christian Right&#8221; massiv Front macht gegen same-sex marriage und &#8220;pro life&#8221; agitiert. F&#252;r sie geht es nicht nur um Gottes Willen, sondern auch um die letzten Relikte einer im Westen schwindenden Rechtsauffassung.</p>
<p>Tatsache ist, dass jedes Rechtssystem auf philosophischen &#220;berlegungen fu&#223;t &#8211; h&#228;ufig, wie im Falle des deutschen, auf h&#246;chst komplexen. Eine moralische Pr&#228;gung der Gesetze ist aus diesem Grund nicht zu vermeiden (was auch nicht w&#252;nschenswert w&#228;re).</p>
<p>Meiner Meinung nach sollte der Staat sich aber aus moralischen Entscheidungen heraushalten, die nur die handelnden Protagonisten betreffen. Homosexuelle m&#252;ssen das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Sexualit&#228;t ausleben (wie Heterosexuelle nat&#252;rlich auch). Eine werdende Mutter muss das Recht haben, selbst &#252;ber einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.</p>
<p>An dieser Stelle tritt das Problem auf, an dem sich die Geister unseres kleinen Philosophiekurses schieden: Ab wann ist ein Embryo eine &#8220;dritte Partei&#8221;? Bereits bei der Zeugung, weil ihm alle Entwicklungsm&#246;glichkeiten von da an offen stehen? Nach der Ausbildung der menschlichen Gestalt? Mit der Ausbildung eines Empfindungsverm&#246;gens?</p>
<p>Hier muss der Gesetzgeber eine moralische Entscheidung treffen. Eine medizinische Indikation, ab wann einem Embryo die Menschenw&#252;rde zugestanden werden muss, ist nicht m&#246;glich, weil es sich bei der Menschenw&#252;rde nicht um etwas Biologisches, sondern um etwas Menschengedachtes handelt.</p>
<p>An diesem Punkt votiere ich daf&#252;r, der Frau als B&#252;rgerin die gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Freiheiten &#8211; also geringe Restriktionen gegen Abtreibungen &#8211; zu gew&#228;hren. Gleichzeitig m&#252;ssen die Freiheiten des werdenden Menschen beachtet werden, um den es sich bei dem Embryo handelt.</p>
<p>Aufgabe des Staates ist es, zwischen diesen aneinandersto&#223;enden &#8220;Blasen&#8221; zu vermitteln. Auch wenn es zynisch wirkt: An dieser Stelle ist eine G&#252;terabw&#228;gung n&#246;tig, bei der die Menschenw&#252;rde auf die Waage gelegt wird. Kann der gesichtslose Staat eine solche Frage &#252;berhaupt beantworten?</p>
<p>W&#228;hrend ich in diesem Pr&#228;zedenzfall &#8211; Embryoforschung ist nicht umsonst das vielleicht moralisch umstrittenste Thema unserer Zeit &#8211; kein abschlie&#223;endes Urteil anma&#223;en m&#246;chte, wie weit der Staat in die Entscheidungen der Einzelnen eingreifen sollte, muss ich es doch im Allgemeinen tun.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich sollte der Staat sich aus den pers&#246;nlichen Entscheidungen der B&#252;rger heraushalten, die nur sie betreffen. Eine Deregulierung des &#246;ffentlichen Lebens tut (noch immer) Not. In vielen Bereichen greift der Staat in die Lebensgestaltung des B&#252;rgers ein, obwohl kein Schaden f&#252;r die Gesellschaft entsteht.</p>
<p>Das vielleicht prominenteste Beispiel dieser Moralgesetzgebung anstelle des n&#246;tigen Pragmatismus&#8217; ist das Verbot kinderpornographischer Zeichnungen und Animationen. Bei Kinderpornographie als solcher ist klar, dass sie strafrechtlich verfolgt werden muss. Noch immer erleiden viel zu viele Minderj&#228;hrige durch entsprechende Straftaten schwere psychische und k&#246;rperliche Sch&#228;den.</p>
<p>K&#252;nstlich geschaffene kinderpornographische Grafiken dagegen beeintr&#228;chtigen niemandes Lebensqualit&#228;t. Auch eine Gef&#228;hrdung kann ich nicht feststellen: Nachdem wissenschaftliche Forschungen ergeben haben, dass die Legalisierung von Pornographie mit einem relevanten Nachlassen von Vergewaltigungen einhergehen, erscheint ein &#228;hnlicher Zusammenhang bei Kinderpornographie wahrscheinlich. Ob dieser Effekt auch bei Zeichnungen und Animationen eintreten w&#252;rde, bleibt Spekulation. Eine gegenteilige Entwicklung scheint jedenfalls nicht zu erwarten.</p>
<p>In diesem Fall wird bestraft, was verwerflich, aber nicht sch&#228;dlich ist. Man muss den Bef&#252;rwortern der Illegalisierung von kinderpornographischen Grafiken nicht einmal ein zynisches Spiel mit dem Schicksal der Betroffenen vorwerfen, die der Moral geopfert werden, um diese Regelung widersinnig zu finden.</p>
<p>Was an dieser Stelle stattfindet ist die Weiterf&#252;hrung eines juristischen Gedankens, der gleicherma&#223;en in entsprechenden Zeiten rechtliche Ma&#223;nahmen gegen fremde Religionen oder unliebsame Ideen begr&#252;ndete; n&#228;mlich, dass der Staat im Falle der Pikiertheit der Gesellschaft diese bek&#228;mpfen sollte, indem er den Gegenstand des Ansto&#223;es ausradiert.</p>
<p>Es ist dieses das Konzept der Hexenjagd, bei der eine Gefahr konstruiert wird, um das Opfer der moralischen Entr&#252;stung aus der Welt zu schaffen. Aufgabe des Staates ist es aber gerade, die Freiheiten des einzelnen B&#252;rgers mit Hilfe des Gewalt- und Strafmonopols vor der Willk&#252;r seiner Nachbarn zu sch&#252;tzen und nicht, deren Werkzeug zu sein.</p>
<p>Deshalb sollte sich der Staat der moralischen Wertung enthalten und sich auf sein Kerngebiet des Austarierens der Freiheiten der Mitglieder der Gesellschaft zur&#252;ckziehen. Die moralische Entscheidung &#252;ber sein eigenes Handeln kann von jedem B&#252;rger selbst getroffen werden.</p>
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		<title>John McCain is more of a terrorist than William Ayers</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2008/10/13/john-mccain-is-more-of-a-terrorist-than-william-ayers/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 01:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;There is no internationally agreed definition of terrorism. Most common definitions of terrorism include only those acts which are intended to create fear (terror), are perpetrated for an ideological goal (as opposed to a lone attack), and deliberately target or disregard the safety of non-combatants.&#8221; That is what we find as a definition of terrorism [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;There is no internationally agreed definition of terrorism. Most common definitions of terrorism include only those acts which are intended to create fear (terror), are perpetrated for an ideological goal (as opposed to a lone attack), and deliberately target or disregard the safety of non-combatants.&#8221;</p></blockquote>
<p>That is what we find as a definition of terrorism on <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Terrorism">Wikipedia</a>. </p>
<p>During the last days, Barack Obama has been accused by right-wing media and especially by the republican vice presidential nominee, <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5h2TC1ztefVzOiXeCNcmY7lIelBNwD93JUEF00">Sarah Palin</a>, of having strong ties with former member of the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weatherman_(organization)">Weather Underground Organization</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Ayers">William Ayers</a>.</p>
<p>What did Obama have to <a href="http://abcnews.go.com/Politics/DemocraticDebate/Story?id=4670271&#038;page=2">say</a> about this? </p>
<blockquote><p>&#8220;This is a guy who lives in my neighborhood, who&#8217;s a professor of English in Chicago who I know and who I have not received some official endorsement from. He&#8217;s not somebody who I exchange ideas from on a regular basis. And the notion that somehow as a consequence of me knowing somebody who engaged in detestable acts 40 years ago, when I was eight years old, somehow reflects on me and my values doesn&#8217;t make much sense [...].&#8221;</p></blockquote>
<p>This is one thing I don&#8217;t like about Obama: He does not have, or rather not express, an opinion different from the mainstream on some key issues. He would, as this would mean a considerable risk to his campaign, never object the notion of William Ayers being a terrorist. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Ayers#cite_note-dtct091601-1">Ayers did</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;We weren&#8217;t terrorists. The reason we weren&#8217;t terrorists is because we did not commit random acts of terror against people. Terrorism was what was being practiced in the countryside of Vietnam by the United States.&#8221;</p></blockquote>
<p>From a neutral point of view, Ayers is right. If we look at the definition of terrorism I quoted above, terrorism always &#8220;deliberately target[s] or disregard[s] the safety of non-combatants.&#8221; </p>
<p>According to <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weatherman_(organization)#Activities">Wikipedia</a>, none of the activities which can certainly be attributed to the Weather Underground Organization killed or harmed any human. In fact, the WUO undertook relatively huge efforts to make sure nobody would be endangered by their attacks since three of their members died when a bomb they were constructing prematurely <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Greenwich_Village_townhouse_explosion">detonated</a>.</p>
<p>Allow me to digress: In a similar case currently debated in Germany, the General Attorney of Germany had to change charges of &#8220;membership in a terrorist organization&#8221; against four men suspected to be part of the left-wing extremist &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Militante_Gruppe">militante gruppe</a>&#8221; (militant group). The federal court of Germany had ruled that the attacks the &#8220;militante gruppe&#8221; carried out &#8211; arson against empty cars and public buildings &#8211; did not meet with the definition of terrorism.  </p>
<p>Again: Terrorism means that it is at least likely that people are harmed by the attack. That wasn&#8217;t the case with the arson of the &#8220;militante gruppe&#8221; and that wasn&#8217;t the case with the attacks William Ayers&#8217; Weathermen carried out.</p>
<p>There are, indeed, some attacks attributed to the Weathermen which were of terroristic kind, including one which killed a <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weatherman_(organization)#Investigated_for_San_Francisco_police_station_bombing">policeman</a> and wounded another. Only a few days ago, the McCain campaign published a <a href="http://www.johnmccain.com/Informing/News/PressReleases/b0367946-dc3e-4a6d-8ba1-c96a7b8e0fa9.htm">statement</a> by the son of the victim of another <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weatherman_(organization)#Initial_New_York_City_bombings">attack</a>, John M. Murtagh. He claims:</p>
<blockquote><p>&#8220;Barack Obama&#8217;s friend tried to kill my family.&#8221;</p></blockquote>
<p>Unfortunately, &#8220;nobody ever claimed responsibility, or was caught or tried, for the Murtagh bombing&#8221;, as Murtagh himself <a href="http://www.city-journal.org/2008/eon0430jm.html">knows</a>. And that is, most importantly, the case with the whole Obama-Ayers controversy: If Ayers is the &#8220;domestic terrorist&#8221; Sarah Palin sees in him, why was he never sentenced? </p>
<p>Fact is, that when Ayers and his wife and fellow Weatherman member Bernardine Dohrn turned themselves in to authorities in 1980, Ayers was the only one of the WUO leaders who wasn&#8217;t sentenced. Other WUO leaders who turned themselves in to authorities, like <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Rudd">Mark Rudd</a> or <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bernardine_Dohrn">Dohrn</a>, received probation and fines. </p>
<p>That is not what happens to terrorists when they get caught. Living in Germany I&#8217;m no stranger to the fate of the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Army_Faction">RAF</a>, which was a real domestic terrorist organization. There&#8217;s still one of them in prison. And their leaders have not, like Ayers, become professors at university.</p>
<p>After all, it seems as if Ayers was, if not innocent, certainly not a terrorist. He has committed crimes which to charge him for his the job of the judiciary. Still, Barack Obama doesn&#8217;t say that. He doesn&#8217;t say: &#8220;Ayers wasn&#8217;t a terrorist.&#8221; He rather chooses the easy way of avoiding the inconvenient truth to sooth the media.</p>
<p>What he certainly will never say is what I stated in this article&#8217;s title: &#8220;John McCain is more of a terrorist than William Ayers&#8221;. </p>
<p>Let me explain that. Fact is, that John McCain is a &#8211; what has brought him praise from all (&#8220;patriotic&#8221;) sides &#8211; war veteran. As a strike fighter pilot he served in the Vietnam war. As was his order, he also bombed civil installations.</p>
<p>Would anyone say that did not &#8220;deliberately target or disregard the safety of non-combatants&#8221;?</p>
<p>John McCain surely did kill or hurt more people than William Ayers. Still, he is seen as a hero and people are going to vote for because of this. For me it is hard enough to see the real criminals not being punished &#8211; people like Henry Kissinger, an advisor to McCain, or Zbigniew Brzezinski, an advisor to Obama. But it is really becoming surrealistic &#8211; or just too realistic &#8211; when somebody who killed innocent civilians accuses somebody else of knowing somebody who damaged some buildings.</p>
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		<title>Freiheit statt Angst: 100.000 demonstrieren in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 17:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie padeluun vom FoeBuD auf der Abschlusskundgebung der Demonstration Freiheit statt Angst in Berlin vor dem Brandenburger Tor erkl&#228;rte, nahmen 100.000 Menschen an dem Protestzug gegen &#220;berwachung teil. Einhunderttausend Menschen haben friedlich daf&#252;r demonstriert, dass &#220;berwachungs verhindert und Freiheitsrechte verteidigt werden. Damit ist die Demonstration &#8220;Freiheit statt Angst 2008&#8243; eine der gr&#246;&#223;ten politischen Kundgebungen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie padeluun vom <a href="http://www.foebud.org">FoeBuD</a> auf der Abschlusskundgebung der Demonstration <a href="http://www.freedom-not-fear.eu">Freiheit statt Angst</a> in Berlin vor dem Brandenburger Tor erkl&#228;rte, nahmen 100.000 Menschen an dem Protestzug gegen &#220;berwachung teil.</p>
<p>Einhunderttausend Menschen haben friedlich daf&#252;r demonstriert, dass &#220;berwachungs verhindert und Freiheitsrechte verteidigt werden. Damit ist die Demonstration &#8220;Freiheit statt Angst 2008&#8243; eine der gr&#246;&#223;ten politischen Kundgebungen in der deutschen Geschichte und ein historischer Moment f&#252;r die deutsche Freiheitsbewegung. Der heutige Tag hat gezeigt, dass Datenschutz und Freiheitsrechte ein Massenthema sind!</p>
<p>Gleichzeitig haben erstmals weltweit tausende Menschen in dutzenden L&#228;ndern unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; demonstriert, informiert und debattiert. In Den Haag, wo 3000 Menschen teilnahmen, in Prag, wo es 1000 waren, in Paris, wo 600 zusammenkamen, um sich f&#252;r ihre Freiheit einzusetzen.</p>
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