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	<title>simoncolumbus &#187; privacy</title>
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		<title>&#220;berwachung: Am eigenen Leib erw&#228;gt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 14:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntagmorgen fanden wir die beiden M&#252;lltonnen, die unten vor der Treppe an der Stra&#223;e gestanden hatten, niedergebrannt vor. Die Polizei wurde gerufen, ein Brandbericht erstellt &#8211; den Dreck durften nat&#252;rlich wir wegmachen. Am Montag war auch die dritte M&#252;lltonne zerst&#246;rt. Jemand hatte sich sogar die M&#252;he gemacht, sie auf den Treppenabsatz zu zerren, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntagmorgen fanden wir die beiden M&#252;lltonnen, die unten vor der Treppe an der Stra&#223;e gestanden hatten, niedergebrannt vor.<br />
Die Polizei wurde gerufen, ein Brandbericht erstellt &#8211; den Dreck durften nat&#252;rlich wir wegmachen.<br />
Am Montag war auch die dritte M&#252;lltonne zerst&#246;rt. Jemand hatte sich sogar die M&#252;he gemacht, sie auf den Treppenabsatz zu zerren, auf dem schon die beiden anderen Tonnen verbrannt waren.</p>
<p>Die erste Reaktion auf dieses Verbrechen konnte nur Wut sein. Schlie&#223;lich hatte nicht nur irgendwer v&#246;llig ohne Grund unsere M&#252;lltonnen angesteckt, nein: Er hatte es sogar gewagt, seine Tat zu wiederholen! Das Schlimmste aber war, dass es keine Hoffnung gab, den T&#228;ter zu fassen.<br />
Denn sicher, es ist ein Verbrechen vorgefallen, eine &#228;rgerliche Frechheit, aber doch nichts, was eine l&#228;ngere Untersuchung wert w&#228;re; mit akribischer Spurensuche und Befragungen der Nachbarn.</p>
<p>Es ist der nat&#252;rlichste Wunsch in dieser Situation, den Brandstifter fassen zu wollen. Um ihn seiner gerechten Strafe zuzuf&#252;hren, um zuk&#252;nftige Taten des Feuerteufels zu verhindern. Vor allem aber, um der eigenen Ohnmacht Herr zu werden.</p>
<p>Die M&#246;glichkeit, selbst das Ruder zu &#252;bernehmen, ist so offensichtlich, dass sie sogar den gaffenden Kindern auf der Stra&#223;e als Erstes einf&#228;llt. Nat&#252;rlich lie&#223;e sich mit einer &#220;berwachungskamera ein dritter Anschlag verhindern oder, wenn er doch stattf&#228;nde, der T&#228;ter enttarnen.</p>
<p>Gerade in diesem Moment aber bedarf es einer abw&#228;genden &#220;berlegung:<br />
Dieses kleine St&#252;ck Genugtuung l&#228;sst sich nur gegen ein gro&#223;es St&#252;ck Freiheit eintauschen.</p>
<p>Mit jeder zus&#228;tzlichen &#220;berwachungsma&#223;nahme geht der &#214;ffentlichkeit ein St&#252;ck Freiheit verloren. Dennoch mag es dem Einzelnen verlockend erscheinen, einen Teil der Freiheit aller f&#252;r das Gef&#252;hl pers&#246;nlicher Sicherheit und die Erf&#252;llung seines Gerechtigkeitssinnes einzutauschen.</p>
<p>Der scheinbare Gegensatz zwischen Freiheit und Sicherheit ist vielfach diskutiert worden. Dabei unter den Tisch gefallen ist der ebenso wichtige Gerechtigkeitssinn des Menschen.</p>
<p>Unges&#252;hnte Verbrechen entt&#228;uschen das mit unserer Gesellschaftsordnung eng verkn&#252;pfte Vertrauen der B&#252;rger in den Rechtsstaat und das demokratische Dreigestirn Legislative, Exekutive und Judikative.</p>
<p>Wenn, was als ungerecht empfunden wird, nicht bestraft wird, bedeutet das einen Verrat des Staates an seinem Versprechen gegen&#252;ber dem B&#252;rger: Dem Versprechen, die Rechtsordnung aufrecht zu erhalten.<br />
Da der B&#252;rger aber im Tausch gegen dieses Versprechen sein Recht auf Selbstjustiz aufgegeben hat, ist er dieser Situation hilflos ausgeliefert.</p>
<p>Er kann auf den ersten Blick nicht anders, als auf h&#246;here Sicherheitsstandards, h&#228;rtere Abschreckung und effektivere Pr&#228;vention zu dr&#228;ngen, will er nicht seinen Vertrag mit dem Staat aufk&#252;ndigen.</p>
<p>Wir Menschen neigen in einer solchen Situation dazu, zuvorderst auf unsere eigenen Bed&#252;rfnisse zu achten, ohne die Auswirkungen der von uns ergriffenen Ma&#223;nahmen auf andere zu bedenken und vor allem, ohne in Erw&#228;gung zu ziehen, was Kants Kategorischer Imperativ befiehlt: N&#228;mlich, dass unser Verhalten allgemein nachahmenswert sei.</p>
<p>Es ist ein gravierender Unterschied, ob ich mich f&#252;r die Installation einer &#220;berwachungskamera &#252;ber meinem Hauseingang entscheide, oder ob ich die Entscheidung &#252;ber die Anbringung von solchen Kameras in jedem Hauseingang des Landes f&#228;llen muss.</p>
<p>Als genau diese Entscheidung muss ich meine Wahl, eine &#220;berwachungskamera zu installieren, aber sehen.</p>
<p>Wenn es um Ma&#223;nahmen im &#246;ffentlichen oder semi-&#246;ffentlichen Raum geht, muss das kurzfristige Verlangen des B&#252;rgers nach einer gef&#252;hlten Sicherheit und Gerechtigkeit im Einzelfall zur&#252;ckstecken hinter den allgemeinen Bed&#252;rfnis nach Freiheit. Denn nur in einer freien Gesellschaft kann es langfristig ein hohes Ma&#223; an Sicherheit und Gerechtigkeit geben.</p>
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		<title>Ist Datenschutzaktivismus mit Twittern und Bloggen vereinbar?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 01:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeld der Demonstration &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; am 11. Oktober in Berlin sind in verschiedenen bekannten deutschen Blogs Artikel erschienen, die sich mit diversen Aspekten der Datenschutzproblematik auseinandersetzen. Die Positionen zu Datenschutz reichten dabei von kritisch (Thomas Kn&#252;wer, nicht zur Demo) &#252;ber skeptisch (Stefan Niggemeier) bis hin zur direkten Unterst&#252;tzung der Demo (Malte Welding, Spreeblick). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Demonstration &#8220;<a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/242/144/">Freiheit statt Angst</a>&#8221; am 11. Oktober in Berlin sind in verschiedenen bekannten deutschen Blogs Artikel erschienen, die sich mit diversen Aspekten der Datenschutzproblematik auseinandersetzen. </p>
<p>Die Positionen zu Datenschutz reichten dabei von kritisch (<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1946">Thomas Kn&#252;wer</a>, nicht zur Demo) &#252;ber skeptisch (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/angst-essen-freiheit-auf/">Stefan Niggemeier</a>) bis hin zur direkten Unterst&#252;tzung der Demo (<a href="http://www.spreeblick.com/2008/10/06/freiheit-statt-angst-2008/">Malte Welding, Spreeblick</a>).</p>
<p>Malte sah sich in Folge der Kommentare auf seinen Artikel gen&#246;tigt, einen weiteren Beitrag zu verfassen, der sich ganz konkret mit der Frage auseinandersetzt, ob &#8220;<a href="http://www.spreeblick.com/2008/10/07/twittern-und-gegen-vorratsdatenspeicherung-sein/">Twittern und gegen Vorratsdatenspeicherung sein</a>&#8221; miteinander vereinbar sind.</p>
<p>Eine Frage, die durchaus berechtigt ist. Maltes Begr&#252;ndung f&#252;r sein eindeutiges &#8220;Ja&#8221; l&#228;sst sich in einem kurzen Zitat zusammenfassen: &#8220;Handfeste Daten bekommt man &#252;ber Twitter und MySpace undsoweiter eher nicht.&#8221;</p>
<p>Ich w&#252;rde die Begr&#252;ndung f&#252;r die grunds&#228;tzliche Vereinbarkeit von Social Media und Datenschutzaktivismus an einem noch deutlich grundlegenderen Punkt sehen. In meinen Augen geht es dabei vor allem um die Frage der M&#252;ndigkeit des B&#252;rgers als Betroffenem.</p>
<p>Laut dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gibt es das nicht im Grundgesetz verankerte Grundrecht auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung">Informationelle Selbstbestimmung</a>. Das ist, wie die Wikipedia erkl&#228;rt:</p>
<blockquote><p>
&#8220;[...] im deutschen Recht das Recht des Einzelnen, grunds&#228;tzlich selbst &#252;ber die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieses Grundrecht wird durch die Vorratsdatenspeicherung verletzt. Durch die verdachtsunabh&#228;ngige &#220;berwachung aller relevanter Telekommunikationsverbindungen hat der B&#252;rger keine M&#246;glichkeit mehr, &#252;ber die Preisgabe seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. Er ist dazu gezwungen, wenn er seine Lebensqualit&#228;t nicht elementar zu verringern bereit ist.</p>
<p>Im Twittern, Bloggen, Facebook&#8217;en dagegen nimmt der B&#252;rger gerade dieses Recht auf Informationelle Selbstbestimmung wahr. Denn in diesem Fall ist er es selbst, der bestimmt, was wo und wie an die &#214;ffentlichkeit gelangt.</p>
<p>Es ist sicher wahr, dass viele B&#252;rger und insbesondere Jugendliche sich der Problematik einer weltweiten &#214;ffentlichkeit, die theoretisch &#252;ber das Internet angesprochen wird, nicht bewusst sind. Ein Grund, warum ich mich im Rahmen von <a href="http://privacyworkshop.de/">Privacy Workshops</a> engagiere, bei denen Jugendliche im Umgang mit ihrer Privatsph&#228;re im digitalen Zeitalter geschult werden.</p>
<p>Tatsache ist aber auch, dass gerade diese Freiheit, selbst zu entscheiden, was an die &#214;ffentlichkeit gelangt, elementar wichtig f&#252;r unsere demokratische Gesellschaft ist. Es ist und bleibt aber eine pers&#246;nliche Entscheidung jedes Einzelnen. Gef&#228;hrlich wird es, wenn diese pers&#246;nliche Entscheidung durch den Staat verweggenommen wird. </p>
<p>Denn wenn der Staat in diesem Bereich eingreift, dann bedeutet das entweder &#220;berwachung (zwangsweise Herausgabe der Informationen) oder Zensur (Unterdr&#252;ckung der Ver&#246;ffentlichung von Informationen). Beides darf in einer demokratischen Gesellschaft nicht passieren!</p>
<p>Deshalb: <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/242/144/">Wir sehen uns in Berlin!</a></p>
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		<title>&#8220;Sicherheit&#8221; und Privatsph&#228;re</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 17:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist einfach nur gro&#223;artig. Ansehen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tim.geekheim.de/2008/02/02/security-vs-privacy/">Das</a> ist einfach nur gro&#223;artig. Ansehen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google h&#228;ndigt IPs aus!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 17:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer dachte, Yahoo st&#252;nde mit dem Fall Shi Tao alleine da, was das Ausliefern von Dissidenten angeht, hat sich geirrt. Nart Villeneuve berichtet, dass Google die IP-Adresse eines Orkut-Users an indische Polizeibeh&#246;rden auslieferte. Lakshmana Kailash K. hatte angeblich &#8220;beleidigende&#8221; Bilder des indischen Nationalhelden Chhatrapati Shivaji hochgeladen &#8211; ein fragw&#252;rdiges Delikt. Laut Chris Soghoian wurde er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dachte, Yahoo st&#252;nde mit dem Fall <a href="http://committeetoprotectbloggers.org/2007/11/06/yahoo-moral-pygmies/">Shi Tao</a> alleine da, was das Ausliefern von Dissidenten angeht, hat sich geirrt.</p>
<p><a href="http://www.nartv.org/2007/11/07/google-handing-over-ips/">Nart Villeneuve</a> berichtet, dass Google die IP-Adresse eines Orkut-Users an indische Polizeibeh&#246;rden auslieferte. Lakshmana Kailash K. hatte angeblich &#8220;beleidigende&#8221; Bilder des indischen Nationalhelden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shivaji">Chhatrapati Shivaji</a> hochgeladen &#8211; ein fragw&#252;rdiges Delikt.</p>
<p>Laut <a href="http://www.cnet.com/8301-13739_1-9811569-46.html?part=rss&amp;tag=feed&amp;subj=SurveillanceState">Chris Soghoian</a> wurde er daf&#252;r am 31. August verhaftet, nachdem Google die IP an die Ermittlungsbeh&#246;rden weitergegeben hatte, und verbrachte in Folge 3 Wochen im Gef&#228;ngnis.</p>
<p>Wie sich allerdings mittlerweile herausstellte, war K. erst durch einen <a href="http://news.monstersandcritics.com/india/news/article_1370919.php/Techie_jailed_due_to_Airtel_mistake_police_Lead_">Fehler der Polizei</a> f&#252;r schuldig gehalten und verhaftet worden. Nachdem die eigentlichen &#8220;T&#228;ter&#8221; gefunden wurden, kam er wieder auf freien Fu&#223;.</p>
<p>Das ausgerechnet Google Informationen &#252;ber seine User an Ermittlungsbeh&#246;rden weitergibt, muss als Warnsignal besonders f&#252;r alle blogspot-Blogger gelten, die den Google-Dienst h&#228;ufig f&#252;r regimekritische Artikel nutzen. So m&#252;ssten viele Blogger aus dem Nahen und Mittleren Osten, Nordafrika, China und Osteuropa mit schwerwiegenden Ma&#223;nahmen rechnen, sollte Google mit ihren Regierungen kooperieren. Die Auswirkungen auf die Pressefreiheit w&#228;ren fatal.</p>
<p>Google &#228;u&#223;erte sich in einer Stellungnahme:</p>
<blockquote><p>Google has very high standards for user privacy and a clear privacy policy, and authorities are required to follow legal process to get information. In compliance with Indian legal process, we provided Indian law enforcement authorities with IP address information of an Orkut user.</p></blockquote>
<p>Eine sehr problematische Unternehmenpolitik, denn die Verfolgung von Dissidenten in China oder Iran ist ein &#8211; nach dortigen Regeln &#8211; durchaus legaler Prozess. Es w&#252;rde zwar kaum verwundern, wenn Google sich selbst die Entscheidungshoheit vorbehalten w&#252;rde, was ein &#8220;legales Vorgehen&#8221; ist &#8211; dennoch bietet diese Formulierung wenig Sicherheit f&#252;r seine User. Denn zwar verbrachte K. nur 3 Wochen und nicht wie Shi Tao 10 Jahre im Gef&#228;ngnis &#8211; und der gesamte Vorgang hat keinen derartigen politischen Hintergrund wie jener in China, doch f&#252;r die Zukunft stellen sich nun viele Fragen &#8211; klare Antworten wird es wohl nur in Form von Verhaftungen geben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Rechtsstaat ist nicht in Gefahr</title>
		<link>http://www.simoncolumbus.de/2007/09/16/der-rechtsstaat-ist-nicht-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 15:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[sagt Norbert Geis: Der Rechtsstaat ist dadurch ganz sicher nicht in Gefahr und Szenarien von Polizeistaat nach Vorbild der DDR sind absurd. Die Frage, ob manche Passagen unseres Grundgesetztes der derzeitigen Bedrohungslage noch gerecht werden, ist diskutabel. Gerade aber weil unser Rechtsstaat gewahrt bleiben muss, d&#252;rfen wir denjenigen, die ihn aush&#246;hlen wollen, keine Plattform bieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/09/16/polizeistaatsangste-sind-absurd/">sagt</a> <a href="http://www.norbert-geis.de/">Norbert Geis</a>:</p>
<blockquote><p>Der Rechtsstaat ist dadurch ganz sicher nicht in Gefahr und Szenarien von Polizeistaat nach Vorbild der DDR sind absurd. Die Frage, ob manche Passagen unseres Grundgesetztes der derzeitigen Bedrohungslage noch gerecht werden, ist diskutabel. <strong>Gerade aber weil unser Rechtsstaat gewahrt bleiben muss, d&#252;rfen wir denjenigen, die ihn aush&#246;hlen wollen, keine Plattform bieten.</strong> &#220;bertriebene Toleranz ist dabei nicht angebracht. Jeder, der in diesem Land lebt muss sich zu unserer Verfassung und unserem Grundgesetz bekennen. <strong>Wer das nicht tut und sich auf seine religi&#246;se Herkunft beruft</strong> und dies mit unserem Verst&#228;ndnis von Religionsfreiheit begr&#252;ndet, <strong>kann hier nicht geduldet werden.</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Dann muss es eben keine gro&#223;e Moschee sein mit hoch emporragenden, demonstrativ in Erscheinung tretenden Minaretten, dann reicht in einer christlich gepr&#228;gten Kultur auch ein schlichter muslimischer Andachtsraum.</p></blockquote>
<p align="right"><a href="http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/religion/462665"><em>Bischof Mixa</em></a><br />
<a href="http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/religion/462665"> </a></p>
<blockquote><p>Die ungest&#246;rte Religionsaus&#252;bung wird gew&#228;hrleistet.</p></blockquote>
<p align="right"><em><a href="http://dejure.org/gesetze/GG/4.html">Artikel 4</a> des Grundgesetzes</em></p>
]]></content:encoded>
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